Sonntag, 27. September 2009
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Mittwoch, 16. September 2009
Bastards Beef: Round 2

Mein Damen und Herren. Nach beinahe 2 Wochen voller Probleme und harter Arbeit präsentieren wir Euch nun Round 2. unseres Bastards Beef. Leider werdet ihr diese Runde nicht wie geplant "Fifa 09" zu sehen bekommen, sondern "Red Faction Guerilla". Wir hoffen, dass wir unsere Probleme mit der Technik in den Griff bekommen werden um Euch "Fifa" nach reichen zu können.
Trotzdem bekommt Ihr hier nun jedem Menge Action zu sehen, denn, wie soll es anders bei uns sein, wir werden gepflegt den "Randale"-Modus spielen, dessen Ziel es ist, alles kurz und klein zu schießen. Wer am meisten zerstört, der bekommt die meisten Punkte. Wir spielen 2 Runden und am Ende werden die Punkte beider Runden zusammengezogen um den Sieger zu ermitteln. Der Sieger erhält wie gewöhnlich 3 Punkte, der Rest in der Reihenfolge jeweils einen Punkt weniger, der Letzte gar keinen. Zur Erinnerung: Die letzte Runde, Halo 3, hatte Backup überragend gewonnen.Ob er auch im Zerstören von Häusern so gut ist, werden wir gleich sehen!
Runde 1:
Runde 2:
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Dienstag, 1. September 2009
Coco Chanel - Kino Review
Der Film beginnt mit der oft umstrittenen Jugend Chanels, als sie, zusammen mit ihrer Schwester (Marie Gillain) in ein Heim geschickt wird, direkt von ihrem Vater abgeliefert. Ihre Mutter ist kurz vorher gestorben und sie verschließt sich.
Weiter geht der Film erst als sie etwa Anfang 20 ist. Gabrielle ist nun Sängerin des Nachtclubs „Rotonde“ in Moulins. Sie ist jedoch nicht eine „von den Damen dort drüben“, wie sie es nennt, sondern einfach nur eine Chansonssängerin. Die Lieder, die sie mit einem leicht gezwungenem Lächeln darstellt, heißen „Qui qu’a vu Coco?“ sowie „Ko-Ko-Ri-Ko“. Man kann sich nun denken, woher ihr Spitzname Coco kommt. Dies alles hat zwar einen gewissen Aspekt der Tragik, der jedoch überspielt wird von ihrem fast boshaften Selbstbewusstsein und ihrem Drang mehr zu erreichen. Wer jedoch glaubt, Coco sei einem unsympatisch, liegt hier falsch. Man nimmt ihre Unhöflichkeit, vor allem gegenüber von Männern, zwar mit Überraschung, aber mit einem Augenzwinkern hin. Im Allgemeinen kann man sagen, der Anfang ist noch recht wenig passioniert, aber der Untertitel redet ja auch von einem Beginn. Dies ist jedoch auch kein Grund zur Langeweile. Audrey Tautou faszieniert.
Zusätzlich ist es so, dass der Film einen (mit Ausnahme von einer sehr wichtigen Situation) immer wieder überrascht. Es ist eigentlich kaum das passiert, was man erwartet hatte, außer natürlich dem stereotypischen Aufstieg des Waisenmädchens zur Modeikone, welcher jedoch hier gar nicht als typischer Aufstieg gilt, da vorher noch nie das Potenzial der Mode zu hervorgehoben wurde und so dem konventionellem Bild der Frau widersprach.
Sie zieht, nach Aussichtslosigkeit in der Provinz, zu dem ihr eigentlich widerwärtigen Etienne Balsan (Benoit Poelvoorde), in einen Pariser Vorort, offiziell um ihre Schwester zu besuchen, will auf seinem großen Anwesen jedoch für unbestimmte Zeit verbleiben. Genau die Gegenwart der hohen Gesellschaft bringt Coco dazu, sich im Bezug auf die Kleidung abzugrenzen. Die Belle Epoque ist nicht ganz Chanels Geschmack: Die Mode der reichen Pariserinnen war ihr zuviel Verkleidung (so nebenbei: es geht hier etwa um die Jahre um 1900-1920: Korsetts, Hüte und Federn überall!).
Ihre Orientierungslosigkeit wird dargestellt durch burschikose Schüchternheit. Mit ihrer Schneiderlehre aus dem Heim widersetzt sie sich dem Typus Frau und bringt damit ihren eigentlich sonst so charmanten lebenslustigen Gastgeber öfters zur Weißglut und einen neuen Feminismus an die Öffentlichkeit. Schnell finden sich Bewunderer und Unterstützer. Es bahnt sich sogar eine Liebesgeschichte an, in der Coco nicht mehr die verschlossene mysteriöse Revoluzzerin spielt.
Alles in allem enden alle Dinge in ihren Leben, ausgenommen ihrer Karriere, unvorhergesehen. Richtig definieren kann man Coco jedoch nicht. Sie strahlt mit ihrem Selbstbewusstsein wahre Eleganz aus, und hat in ihrem Leben jedoch auch Dinge getan, die ihrem Ideal widersprachen – aber es hat sie zu dem gemacht, was sie ist.
Neben den stetigen kleinen Überraschungen ist der Film schon eher vorbei als man dachte. 110 Minuten, kein einziges Gähnen, meisterhafte Darstellung. Nur ein kleines bisschen Verwirrung und ein großer Teil Bewunderung bleibt übrig. Und die letztendliche Leidenschaft hat man auch gespürt. Dieser Film ist also nicht nur für Modebegeisterte, da es hier hauptsächlich um die Persönlichkeit Chanels geht und ist somit für Weiblein sowie für Männlein geeignet.
9 von 10 Sternen.
Coco hat bis zu ihrem Todestag am 10. Januar 1971 gearbeitet. Sie starb in ihrer lang belegten Suite im Pariser Ritz. Sie wurde 87 Jahre alt. Ihre letzten Worte waren: "So stirbt man also."
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