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Donnerstag, 30. Juli 2009

Musterung?

Ich hatte gestern das Vergnügen - nein, das Privileg - ach quatsch, die Ehre... mich mustern zu lassen. Morgens um 08:30 sollte ich beim Kreiswehrersatzamt sein. Ich, natürlich pünktlich wie immer, komme da rein und treffe auf das erste Hindernis. Der Typ am Empfang.

"Tach, ich bin zur Musterung hier. Wo muss ich hin?"
Er war allerdings nicht gerade der hellste.
"Moment. Wo wollen Sie hin?" - "Zur Musterung." - "Achso. Dann brauch ich ihren Ausweis. Ok, Sie gehen durch die Glastür, dann nach links und dann in's Wartezimmer." - "Alles klar."

Gesagt, getan. Ich bewege meinen Arsch also in's Wartezimmer. Als ich um die Ecke biege und durch die Tür das Wartezimmer betrete, trifft mich ein Schlag. Ich bin umgeben von Vollidioten. Mir gegenüber sitzt zum Beispiel ein Typ in meinem Alter. Ein kleines Pummelchen mit Rettungsringen im Gesicht. Wirkte auch ein wenig schwer von Begriff. Aber was soll's, solche gibt's überall, denkt ihr euch jetzt. Sicher. Aber ich kenne nur wenige Leute in meinem Alter, die zu ihrer Musterung von ihrer Mutter begleitet werden!!!

Ich saß keine 5 Minuten, da kam der nächste Volldepp. Ein richtiger Nerd. Und das ist noch positiv. Er kam mit einem Scout-Rucksack. Für alle, die nicht wissen, was ein Scout-Rucksack ist, hier eine Erinnerung.

Denkt zurück an eure Grundschulzeit. Ungefähr die Einschulung. Damals gab es eigentlich nur eine große Entscheidung. Welchen Rucksack nehme ich? Und zu dieser Zeit gab es eben genau zwei große Marken, die den Markt der Schulrucksäcke beherrschten. Nein, nicht Eastpak. Die waren zu der Zeit keine Frage. Es gab 4You und eben Scout.

Jetzt erkläre mir mal bitte jemand, warum ein Erwachsener Mann (!) mit einem solchen Rucksack zur Musterung kommt?
Ernsthaft, hätte ich da ein Gruppenfoto gemacht und es euch gezeigt und gefragt, was ihr seht, die erste Antwort wäre wohl sowas wie "Vollversammlung der Hamburger Vollidioten??" gewesen.

Nach rund 45 Minuten innerlichen Totlachens wurde ich dann von so einer kleinen dicken Frau gerufen, die meine Personalien aufgenommen hat. Sie hatte mit mir wohl nich so viel Spaß.

"Möchten Sie mal studieren?" - "Ja." - "Das wird ihnen dann ja beim Bund finanziert." - "Nein." - "Wieso nein?" - "Weil ich ein Duales Studium an der HSBA in Business Administration machen möchte." - "Ein was an der wo? Business Administration?" - "Duales Studium an der HSBA, in der Stadt. Business Administration. Sowas wie BWL." - "Ah, also Richtung Wirtschaft."

Genau hier war der Punkt erreicht, wo ich keinen Bock mehr hatte. Die Alte stand so auf der Leitung, das hatte ich selten erlebt. Dagegen war der Kerl am Empfang Einsteins Sohn. Aber ich war noch nicht fertig.

"Was möchten Sie denn so machen, wenn sie zum Bund kommen?" - "Ich möchte nicht zum Bund." - "Achso, also bevorzugen Sie Zivildienst?" - "Bingo."

Gut, raus, wieder warten. Dann zur Ärztin, Urinprobe abgegeben. Auch nich so die Herausforderung. Dann kam der netteste Kerl, der mir da begegnet ist. Der Arzt, zu dem ich dann geschickt wurde, war einfach nur cool. So cool wie Brad Pitt in den Ocean's Filmen, Bruce Willis in Stirb Langsam, Keanu Reeves in Matrix und Kevin James in Chuck & Larry zusammen.

Ich komm in sein Büro, er sitzt da mit seinen rund 50 Jahren, gegenüber eine - durchaus gutaussehende - braunhaarige Frau, geschätzte 25-30 Jahre.

Geiler Typ. Er fragte mich natürlich erstmal über meinen bisherigen Krankheitsverlauf aus. Masern, irgendwelche Knochenbrüche mit Folgen, Allergien, Drogenkonsum, Zigaretten, Alkohol, alles was es so gibt.

Dann fiel mir ein, dass gerade dieser Typ vermutlich auch der sein wird, der mir die Eier kraueln wird. Daran hatte ich bisher nicht gedacht. Irgendwann meinte er dann, dass ich mich freimachen sollte. Etwas verwirrt, weil die brünette Schönheit noch im Raum war, zieh ich mich also aus und er packt einfach mal beherzt zu. Wie ich fand hat er da verdammt lange irgendwas abgetastet, weshalb ich den Verdacht bekam, dass er leicht homosexuelle Züge hatte. Es kann aber auch einfach an seinen kleinen Händen gelegen haben.

Wie auch immer, schließlich wurde ich dann weitergeschickt zum Intelligenztest. Mathe, Sprachverständnis, Technisches Grundwissen und so komische Reihenfolgen, die man aus jedem IQ-Test kennt. Im Laufe des Tests bekam ich den Eindruck, dass es einfach nicht aufhören würde.
Dann kam ich raus und bekam meine Auswertung.

"Ja Herr Cobelas, Sie haben in Mathe eine 3, Sprachverständnis auch und im Technischen Wissen eine 2. Nur die Matritzen, da haben Sie eine 6. Hatten Sie keine Lust mehr?" - "Hm, doch, aber es war auch etwas schwierig."

Was soll ich auch anderes sagen. "Wissen Sie, ich hatte so wenig Bock, dass ich einfach irgendeine Taste gedrückt und auf Enter gekloppt habe."

Nee eher nicht.

Und dann war ich durch. Endlich. T2. Also tauglich für den Wehrdienst, mit gewissen Einschränkungen. Die werden aber nur noch ein Mal von mir hören. Wenn sie meine Verweigerung mit der Post bekommen.

Insgesamt war es also doch ganz witzig und nervös braucht man deswegen nun wirklich nicht zu sein.

Montag, 27. Juli 2009

Something strange is going on!?


Der Strom fällt zeitweise aus. Lichtblitze sind aus den Zimmern der Autoren zu sehen. Donnerndes dröhnen dringt durch die Decken. Seit Tagen wurden sie nicht mehr gesehen. Was passiert dort drinnen? Niemand weiß es, keine wagt es zu erahnen. Doch eines Wissen sie genau: Das sich etwas verändern wird!....

Dienstag, 21. Juli 2009

Belanglosigkeit der Woche IV



Tragbares Feuer. Eine tolle Erfindung!

Samstag, 18. Juli 2009

Bongiorno und Servus, ich bin Signora Grey, wie kann ich Ihnen helfen?

100000 Entscheidungen fällt etwa ein Mensch jeden Tag. Das machen 28470000000 Entscheidungen in einem durchschnittlichen Menschenleben von 78 Jahren.

Dabei haben Entscheidungen unterschiedliche Gewichtungen. Manche sind unterbewusst, wie z.B. unsere Blickführung, manche reagieren auf unser Lustempfinden, manche hängen mit unserem Alltag zusammen (Was esse ich, oder noch schwerer: was ziehe ich heute an?) bis hin zu schwierigen Lebensfragen (Will ich Kinder? Ist er der Richtige?)

Es gibt Menschen, denen es leicht fällt Entscheidungen zu treffen und Menschen (so wie mich) die Probleme damit haben. Ich verzweifle an wichtigen Entscheidungen und warte meistens ab, wie sich die Dinge weiterentwickeln oder frage jemanden nach seiner Meinung. Bei ersterem hatte ich schon oft Glück. Die Erkundigung anderer Meinung hat mir aber noch nie wirklich geholfen, außer der Befragte kennt einen sehr gut oder hat eine so krasse Meinung, dass sie einem im Endeffekt zum richtigen Ziel bringt.

Warum aber fragen so viele Menschen jemanden, der sie gar nicht kennt? Ist derjenige besonders objektiv? Reines objektives Betrachten bringt einem nichts. Frei nach dem Motto „Er saß schon im Knast. Sie auch. Passen also super zusammen.“ Und was ist wenn er zu Unrecht verurteilt wurde und sie tatsächlich eine Tankstelle überfallen hat? Oder sie sich überhaupt nicht leiden können? Dann sieht doch alles gleich ganz anders aus! Dementsprechend muss man selbst entscheiden, da man ja am wenigsten nur auf Fakten achtet, sondern auf die Gefühle. Ist ja klar, man kennt sich selbst am besten.

Gibt es jemanden der dich noch besser kennt als du selbst? Jemand der über alles Bescheid weiß, sogar noch viel mehr, eventuell sogar die Zukunft?!

DARF ICH IHNEN VORSTELLEN? Michaela Grey (eine Mischung aus italienischer und englischer Aussprache) vom AstroTV. Sie hat die beste online Bewertung abgestaubt (ganze 4,8 Sterne von 5 Sternen) ist vom Sternzeichen Löwe und angeblich besonders liebevoll.

Neben dieser Dame gibt es noch etwa weitere 151000 Einträge für Wahrsagerinnen bei Google.
Abgesehen davon, dass es bei einem selbst liegt ob man an so etwas wie Hellsehen glaubt oder auch nicht, wollte ich einmal wissen, was eine dieser Damen so verzapft. Also warum nicht mal anrufen? Ich hatte nicht vor irgendetwas dafür zu bezahlen, also wähle ich eine 0800 Nummer aus. Die Frau meldet sich und ich bemerke, dass ich völlig unvorbereitet bin. Eehh ja. Unsicher frage ich, wie meine nächste Woche so wird. Ein bisschen verdutzt ist sie. Normalerweise rufen größtenteils Frauen an, die fragen, wann ihnen die große Liebe begegnen wird. Ganz schamlos. (Damals bei der Wahrsagerin im Bücherhimmel hab ich auch gezielt nach meinem Job gefragt und nicht nach der Liebe, obwohl es mich brennend interessiert hatte. Ich war schließlich 13) Sie meint, da ich ja eine Frau wäre die auf ihr Äußeres achte (was für ein Wunder bei Frauen) sollte ich in dieser Woche eher helle Sachen tragen, dann würde die Woche ganz glatt verlaufen.
Merkwürdige Frage, merkwürdige Antwort? Nebenbei war ich ganz froh, dass mein Telefon die Nummer unterdrückt. Ich hab nämlich ein paar freche Sätze abgelassen.

Das Gespräch hatte ich während der Woche komplett vergessen und zog mich so an, wie ich wollte. Blau, Schwarz, Blümchen, Cremefarben etc. Die Woche verlief mit 2 größeren Pannen eher mäßig aber in Ordnung. Dann fällt mir der so ziemlich schlimmste Tag ein. Ich schramme einen 14 Jahre alten Toyota Starlet (hust) und habe an meinem Auto 1700 Euro Schaden. Und was hatte ich an? Eine italienische lange Bluse. IN WEISS. Schneeweiß! Also lag der Unfall daran, dass ich die ganze Woche nicht drauf geachtet hatte oder hatte mich die blöde Kuh angelogen und wollte mir eine verpassen?! Und eine viel wichtigere Frage: Kann ich sie dafür anzeigen? Google sagt, vor kurzem wurde eine 35 jährige Wahrsagerin verhaftet. Aufgrund von üblen Betrugs hat sie jetzt 2 Jahre. Tut mir leid, aber wer ist so doof und verlässt sich ernsthaft auf Aussagen anderer, die man weder kennt, noch als Hellseher einschätzen kann?

Sogenannte Astroshows existieren, weil bestimmte Menschen nicht mit Entscheidungen umgehen können, genauso wie sie die unbestimmte Zukunft hassen. Niemand weiß, was kommt. Das meiste beruht auf Intuition und Lebenserfahrung. Deswegen sollte man sich am besten an jemanden Vertrauten von einem selbst wenden oder an den Dalai Lama. Wenn man Bestätigung brauch für die Zukunft, soll man ruhig eine Wahrsagerin fragen, aber dass man irgendwann schon einen Mann (oder Frau) finden wird, kann dir auch jemand anderes sagen, der dich wertschätzt und liebt. Zwar brauchen wir manchmal Hilfe bei unseren 28470000000 bevorstehenden Entscheidungen, aber diese Hilfe ist dann höchstwahrscheinlich nicht Michaela Grey.

Montag, 13. Juli 2009

Ja, mir geht es ähnlich wie meinem Partner in seiner letzten Ausgabe von almost-weekly. Ich hatte suuuuper viel zu tun und konnte deshalb nicht schreiben. Das glaubt uns zwar keine Sau, aber irgendwas muss ich ja sagen. Es ist also eine Lüge. Ihr wollt die Wahrheit? Alles klar.

Mir gehen die Themen aus. Und nicht nur mir, meinem Genie von Partner anscheinend auch. Und deshalb zieht sich jede Kolumne auch so in die Länge und verspätet sich regelmäßig bei uns. Wir schaffen es einfach nicht. Bei mir ist es so, dass ich mir denke "Nein, heute ist schon wieder Mittwoch. Ich muss schreiben. Was schreibe ich? Keine Ahnung. Scheiße. Hm, dann überleg ich ein demnächst."

Also, was habe ich die letzte Woche so gemacht? Achja, Mittwoch wurde ich am Schreiben gehindert. Wir hatten einen Ausflug mit unserer Tut-Gruppe. Wir waren Kanufahren. Und wer hat sich natürlich in einem Kanu zusammengesetzt? Richtig, Le Pimp und meine Wenigkeit. Losgefahren sind wir in Poppenbüttel, dann rund eine halbe Stunde zur nächsten Schleuse, da haben wir dann gefrühstückt und ab ging's zurück. Klingt verhältnismäßig langweilig.

Das war es zuerst auch. Bis wir uns dann einen Spaß daraus gemacht haben, dass eigentlich noch irgendwie die Möglichkeit besteht, dass einer von uns in's Wasser fällt. Diese Peinlichkeit wollten wir natürlich mit allen Mitteln umgehen. Also haben wir aus der gemütlichen Kanufahrt eine Art Competition gemacht, haben das Paddel in's Wasser geprügelt und auf dem Rückweg gnadenlos die gesamte Konkurrenz abgehängt.

Ob nun jedes andere Boot das Ganze auch als Competition angesehen hat ist fraglich. Aber das tut hier ja nichts zur Sache.

Es war also ein schöner Tag. Und das nächste witzige Erlebnis sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Samstag war Schlagermove. DIE ÜBERPARTY. Da ist man einfach nur voll. Und jeder von euch, der mich kennt, fragt sich, ob ich verrückt bin. Ich habe nichts mit Schlagern zu tun und steh nicht gerade auf diese Art von Musik. Aber ich muss zugeben, dass ich gar nicht allzu viel Erinnerungen an Musik an diesem Tag habe. Merkwürdig.

Egal, es ging um 12 Uhr mit dem Vortrinken bei einer Freundin. Schön, dass ich erst um halb 12 aufgestanden bin. Ich also rund 20 Minuten nach 12 erst beim Vortrinken angekommen. Clever wie ich bin hab ich natürlich vorgesorgt und mir noch eine tiefgekühlte Pizza mitgenommen, damit ich gerüstet bin für den Tag.

Um 14:30 dann angekommen auf dem Schlagermove - ziemlich gut dabei - ging's dann los.
Um 00:30 war ich zu Hause. Schätzungsweise mit gefühlten 2 Promille Rest.

Und glaubt nicht, dass das nächste Erlebnis lange warten muss. Übermorgen geht's nach Malta in einen 11-tägigen Urlaub mit insgesamt 9 Kerlen.

Schreit nach Kater.

Also freut euch auf die nächste Kolumne, die dann eine Mischung aus dem Urlaub und meiner Musterung, die zufällig am selben Tag wie meine nächste Kolumne stattfindet, sein wird.

Bis dahin!

Sonntag, 12. Juli 2009

Belanglosigkeit der Woche III

Freitag, 3. Juli 2009

Schwer durch's Leben

Ja, wir haben lange nicht mehr von uns hören lassen. Ja, ich hätte schreiben müssen und hab es nicht getan. Na und? Ich hatte halt meine Gründe. Ich war... also ich hatte.. jetzt wo die Schule so gut wie vorbei.... Ok, ich hatte nichts zu tun und habs einfach verdrängt. Es wird aber auch langsam wirklich schwer Themen zu finden. Und wie ich also voller Selbsthass über die nicht geschrieben Kolumne, die 500 Fernsehsender durchschalte die ich so empfange, da bleibe ich bei etwas hängen, welches zu Anfang nichteinmal zu identifizieren war.

Es war eigentlich hauptsächlich eine graue Wand. In der Mitte ein kleiner heller Fleck. Das alles bewegte sich dann nicht wirklich grazil durch etwas blaues. Meiner gymnasialen Ausbildung sei dank, erkannte ich recht schnell, dass es sich bei dem bläulichen Hintergrund um Wasser handelte. Genau genommen Meer. Der helle Fleck war in Wirklichkeit kein Fleck, sondern ein komischer kleiner Fisch. Die graue Wand war allerdings immernoch da. Erst als der Fleck kleiner wurde, das Bild einen größeren Ausschnitt einfing, wurde mir klar das es sich bei der Wand um eine Seekuh handelte. Eine Seekuh ist wirklich ein komisches Tier. Es sieht aus wir ein riesiger aufgequollener Mops, der mit stummelbeinchen durch die Ozeane treibt und alles grünzeug frisst, was ihm in die Quere kommt. Da stellt sich mir natürlich sofot die Frage, da ich ja den Bio-Lk meiner Schule besuche, was denn die Ökolgische Aufgabe dieses Tieres ist. Eine Antwort wäre vielleicht, dass dieses Tier den Staubsauger der Meere darstellt. Eine weitere Antwort habe ich nicht. Denn dieses Tier ist nur fett und und tut rein gar nichts. Nur fressen. Den ganzen Tag. Schönes Leben.



Und da machte ich mir Gedanken. Was gibt es denn für tolle, dicke Tiere? Der Innbegriff des dicken Tieres ist wohl der Elefant. Selbst damals wurde Benjamin Blümchen schon von Otto wegen seiner „dickness“( höhöhö..) verarscht. Die Dickhäuter. Macht auch nicht viel außer fressn und durch die Gegend laufen. Ab und zu mal den dicken Arsch für die Touris im Safari-Jeep in die Kamera halten und gut ist. Obwohl man ja ehrlich sein muss: Elefanten sind trotz ihrer riesigen Ausmaße ziemlich niedlich. Die rieseiger Ohren machen sie irgendwie simpathisch. Wer solche Ohren hat wird bestimmt von den anderen Tieren ganz gemein gedisst und immer als „Dumbo“ bezeichnet. Dann dazu noch eine Nase, dass selbst Mike Krüger neidisch wird. So einen Rüssel möchte ich auch haben...



Und wie ich also weiter über diese beiden doch relativ dicken Geschöpfe nachdachte, erinnerte ich mich an das dicke Tier, welches ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen hatte. Das Hängebauchschwein. Das muss so ca. 1994 gewesen sein, als meine Eltern und ich in einen Tierpark gefahren sind. Dort liefen auf den Wegen überall Hängebauchschweine rum. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor diesen Viechern wirklich Angst hatte, denn immerhin war ich gerade 4 und eine Riese war ich noch nie. Ich also immer schön bei Mama und Papa geblieben, damit mir diese gemeinenen, wahrscheinlich genauso schweren obwohl 40 cm kleiner, Tiere mir nicht wehtun konnten. Letztendlich hatte ich dann den Mut zusammengenommen und mich ins getümmel geworfen. Das letzte woran ich mich erinnere, ist ein heftiger Stoß in meine Kniebeuge und eine dicke, steckdosenartige und dreckig feuchte Nase die durch mein Gesicht fuhr. Nur ein Trauma meines Lebens...