CLICK HERE FOR THOUSANDS OF FREE BLOGGER TEMPLATES »

Dienstag, 27. Mai 2008

Fast Food Verkäufer

Richtig. Verkäufer von Fast Food. Genau die.

Und falsch. Ich möchte hier keine Werbung für irgendwelche weltbekannten Fast-Food-Ketten machen. Weder für die eine noch für die andere.

Aber ich schätze jeder von uns kennt das. Man steht an der Kasse und überlegt sich, welches Menü oder auch nur welchen Burger man haben möchte. Im Hintergrund hört man die Geräusche von irgendwelchen Gegenständen die runterfallen. Da stell ich mir die Frage, woher ich die Garantie kriege, dass mein Burger NICHT auf dem Boden lag. Aber der Gedanke daran wird relativ schnell wieder verscheucht, da ich meinen Burger ja noch genießen will. Ich stehe also weiter da und sehe, wie eine kleine unschuldige Person mich anguckt und sämtliche Alarmglocken in ihrem Kopf loslegen.

OH MEIN GOTT! KUNDSCHAFT! PANIK!

Während ich nach rechts und links gucke und mich kurz umdrehe bemerke ich, dass weder links noch rechts von mir ein weiterer Kunde steht, außerdem sich auch hinter mir keine endlos lange Schlange gebildet hat. Nein ich bin alleine hier.

Diese völlig ausgelastete Person kommt also auf mich zu und stellt sich an die Kasse. Sie steht da mit ihrem Hut auf dem Kopf und dem "M" auf der Brust und fragt mich: "Kann ich Ihnen helfen?"

Innerlich denke ich: "Ob DU MIR helfen kannst? Hör mal, nimm dir was du brauchst und ich hol dich hier raus! Wir verschwinden!"
Aber nein, meine innere Stimme sagt mir immer wieder, dass ich diese Antwort lieber für mich behalte.

Ich entscheide mich also für meine Bestellung.

"Ein Big-Burger!" (Namen von der Redaktion geändert)

"Im Menü?" - Meine innere Stimme meldet sich wieder zu Wort: "Nein verdammt, sonst hätte ich das gesagt!!!"

Aussprechen tue ich: "Nein, einzeln. Dazu eine Cola und 2 Cheeseburger."

Als ich bei den Worten "2 Cheeseburger" angekommen bin, hebe ich, zur Hilfe für den immernoch völlig ausgelasteten Verkäufer, die Hand und zeige 2 Finger.

"Kommt sofort."

Alles fliegt in hohem Bogen in die Tüte. Alles? Nein, das war falsch. Ein Cheeseburger zu wenig. Ich, freundlich und höflich wie ich bin, sage das dem Verkäufer.

"Entschuldigung, ich hatte 2 Cheeseburger bestellt, einen haben Sie vergessen."

Der völlig überforderte und von meinen Extrawünschen auch noch genervte Verkäufer fängt langsam an mich zu hassen.

"Tut mir ja leid, bin ja kein Hellseher."

Meine innere Stimme sagt mir, dass dieser junge Mann besser ruhig wäre, da ich sonst ganz schnell beim Filialleiter lande und der, von seinem Fulltime-Job ausgelastete Verkäufer ganz schnell seinen Arbeitsplatz räumen kann.

Ich aber bleibe geduldig. Soll ich ihn auch noch auf die fehlende Cola hinweisen?
JA! Schließlich bezahl ich doch nicht um dann nichts zu haben!

"Ähm, die Cola fehlt da auch noch."

Wenn Blicke töten könnten wäre auf der Stelle ein Bestattungsinstitut nötig gewesen. Ein Notarzt hätte nichts mehr tun können.

Der Verkäufer füllt meinen Becher Cola, möchte einen Plastikdeckel auf den Becher drücken, drückt vor lauter Wut etwas zu fest und was passiert? Natüüüüürlich, der Becher rutscht weg, fliegt auf den Fußboden, die Cola verteilt sich hinter sämtlichen Kassen.

Jetzt beginnt der Kampf gegen das Lachen. Ich glaube man hat mir meinen Spaß ein wenig angesehen. Aber naja, ich bin ja hier um zu essen und nicht, um mir Freunde für's Leben zu holen.

Ein neuer Versuch mit der Cola klappt, ich kriege meinen zweiten Cheeseburger und verlasse rundum glücklich den Laden. Der Verkäufer hat also das Ziel, das die Fast-Food-Kette verfolgt, wie jedes andere Geschäft auch, erreicht. Ein zufriedener Kunde verlässt den Laden.

Das ist doch die Hauptsache.

Dienstag, 20. Mai 2008

Wir alle müssen mal!

Jeder kennt es. Jeder muss es und jeder macht es. Das stille Örtchen heim suchen. Wir Menschen sind da zivilisiert und tun dies [meistens] an einem dafür vorgesehenen Ort. Die Toilette. Für viele Menschen ist diese ein Ort der Abgeschiedenheit und, wenn alles glatt läuft, der Erholung. Einmal für einen kurzen Augenblick weg vom Stress und dem Termindruck. Die heimische Toilette hat da natürlich den Stellenwert Nummer Eins.

Man kennt sich ja schließlich aus. Mann kennt die Tücken und Fallen die einen so überraschen könnten und kann ideal sein Geschäft verrichten. Blöd ist allerdings nur, wenn die heimische Toilette aber gerade nicht erreichbar ist. Dann muss man auf Alternativen zurück greifen – Öffentliche Toiletten.

Viele Menschen glauben öffentliche Toiletten sind bakteriell verseucht, Tummelplätze für Erreger und Viren und deshalb eklig und zu meiden. Haben sie auch Recht! Wie oft habe ich Pissoirs gesehen, bei denen ich mich gefragt habe, was eigentlich sauberer war, die Toilette selber oder der Boden und die Umgebung. Da komme ich eines morgens, 10 Uhr, in ein Fast-Food Restaurant der bekannten Art. Ich war der erste Kunde für diesen Tag, ich musste mich unbedingt erleichtern sonst wäre eine Grund Sanierung nötig gewesen, und komme also in diese Toilette. Bei dem Anblick der sich mir da geboten hatte hätte ich mich fast selber in meinem eigenen Sud ertränkt weil ich vor Schreck vergessen hatte mich darauf zu konzentrieren den Drang zurück zu halten. Ich will nicht weiter darüber schreiben aber ihr sollt wissen, ich bin Tolerant aber das war mir zu viel.

Die Leichtigkeit des Lebens
Ich hatte es dann doch geschafft mich zu erleichtern und das sogar auf legalem Wege ohne die Angst zu haben, eine Strafe wegen „der Erregung öffentlichen Ärgernisses“ aufgebrummt zu bekommen. Es war ein tolles Gefühl. Ich denke jeder kennt es. Dieses Gefühl, 2kg leichter geworden zu sein. Diese Leichtigkeit mit der es nun wieder möglich ist sich zu bewegen. Nicht mehr das verlangen bekämpfen zu müssen es einfach laufen zu lassen, so wie man es noch aus der Guten-Alten-Zeit kennt.

Phänomene und Psychoanalyse
Ein wirklich schönes Phänomen ist mir auf der Toilette des Kinos meines Vertrauens aufgefallen. Ich kann hier natürlich nur von den Männern sprechen, da meine Besuche in der Frauen-Abteilung des Toilettenflures irgendwie immer in einer allgemeinen Hysterie Enden. Männer benutzen besonders gerne das Zweite Pissoir das sich ihnen bietet. Da frage ich mich doch: „Wieso ist das so?“

Ich denke es liegt daran, das Männer von Natur aus faul sind. Das erste Klo, ist meistens direkt nach der Tür. Bedeutet um dieses Becken beglücken zu können müsste der Mann eine 90° Drehung hinlegen und käme somit völlig aus seinem Tritt. Dies tut ein Mann nur wenn er muss. Zum Beispiel wenn leider kein anderes Becken mehr frei ist. Wenn dies nicht der Fall ist, geht er lieber in einem Bogen um einen abrupten Richtungswechsel zu vermeiden. So landet der Mann mit ziemlicher Sicherheit beim Zweiten oder Dritten Becken.

Hat der Mann dieses dann erst einmal erreicht, kommt der spannende Teil. Dabei ist das entleeren der Blase nicht bloß eine simple Angelegenheit, der man keine Beachtung schenken sollte. Nein. Weit gefehlt. Es ist eine Prozedur, die sich in 3 verschiedene Phasen aufteilen lässt. Dem Anfang, mit auspacken und anvisieren, dem Mittelstrahl bei dem ein Mann am wenigsten gestört werden will da dort mit Hochdruck daran gearbeitet wird, dass „leiden“ zu beenden und schließlich dem Ende, bei dem es darum geht, dass Werkzeug sicher reisefertig zu machen. Hier können auch Unfälle passieren, die nicht nur, wie beim Mittelstrahl auch, andere gefährden wenn man[n] unkonzentriert ist, sondern die meist einen selbst betreffen.

Interessant ist, was für Leute man alles auf einer Toilette treffen kann. Freunde oder verloren gedachte Bekannte sind Leute die gerne mal zu einem Überraschungsbesuch in der Toilette auftauchen. Da kann es dann auch zu peinlichen Situationen kommen. Mit Hand geben und so ist das ja nicht so gut. Worauf man nach dem Besuch der öffentlichen Toilette auch immer besonders achtet ist das Hände waschen. Das machen die normalen Leute da wesentlich mehr als zu Hause. Da langt einmal unter halten und raus. Das geht aber nicht unter dem Druck der Öffentlichkeit, wenn man sich beobachtet fühlt. Da werden die Hände dann gewaschen bis es irgendjemand sieht um sie danach mit mindestens 5 Tüchern trocken zu wischen.

Eine tolle Erfindung ist auch das Trockengebläse. So etwas von überflüssig ist selten eine Maschine gewesen. Die Hände werden nie trocken. Nie. Es geht einfach nicht. Theoretisch würde es schon funktionieren nehme ich an, aber soviel Zeit hatte ich nie um das auch mir selbst zu beweisen. Ich habe einfach keine Lust mir 5 Minuten vor dem Ding die Finger zu verbrennen um dann endlich mal meine Hände trocken zu haben. Da nehme ich lieber die Schnelllösung! Kurz unter halten und dann die Hose zu Hilfe nehmen.

Wir haben also festgestellt, dass öffentliche Toiletten durchaus Ihrem Ruf gerecht werden. Es ist also doch tatsächlich bewiesen: „Zu Hause scheißt es sich doch am besten!“

Freitag, 9. Mai 2008

Treppen oder Vorlieben der Eltern

Treppen? Eltern? Watt? Ist der jetz völlig durch? Sollen wir ihn jetz einweisen?

Das sind wohl so die Fragen, die euch in den Kopf kommen, wenn ihr den Titel dieser Kolumne lest. Dazu muss ich sagen, dass ich nicht gagga oder ähnliches bin.

Jeder kennt das. Man sitzt in seinem Zimmer. Plötzlich hört man die vertraute und ziemlich nervige Stimme von Vater oder Mutter. Bei mir ist es meistens die meiner Mutter.

- "DANY????"
- "JAAAA?"
- "KANNST DU MAL RUNTER IN DEN KELLER UND WAS ZU TRINKEN HOLEN?"

Dazu müsst ihr wissen, dass meine Mutter sich in so einer Situation meistens in der Küche oder im Wohnzimmer befindet, was in unserem Haus mit einem Erdgeschoss vergleichbar ist. Ich allerdings habe mich im zweiten Stock räumlich ausgebreitet.
Jedem von euch wird auffallen, dass der Weg meiner Mutter in den Keller viel kürzer ist als meiner. Ist ihr in diesem Fall allerdings auch egal.

- "KANNST DU MAL RUNTER IN DEN KELLER UND WAS ZU TRINKEN HOLEN?"

Die Betonung ihrer Aussage gibt mir zu verstehen, dass das eine Frage ist.
Falls ihr in diese Situation kommt: ES IST KEINE!
Versucht gar nicht erst, mit "Nein!" oder "Warum ich wenn du viel näher dran bist?" zu antworten. Es macht keinen Sinn. Dann kommen Antworten wie "In Ordnung, dann kannst du ja ab jetzt deine Wäsche selber waschen. Und dein Essen kannst du dir auch selber machen!"

Also, Fresse halten, runtergehen, Mutter oder Vater den Wunsch erfüllen und wieder in sein Reich verkriechen!

Schlimm wird's, wenn das mehr als einmal am Tag vorkommt. Dann fängt man an, sauer und genervt zu werden. Nicht unbedingt auf die Mutter. Eher auf die Treppen.

Warum zur Hölle sind die so endlos lang? Warum so steil? Und warum sind die Sachen die man tragen muss meistens auch noch so schwer?
Ich will n Treppenlift. Scheiße nur, dass einer nicht reichen würde. Nein, bei mir müssten es dann gleich 3 sein.

Da ich nun seit etwa 1 1/2 Jahren in einem Haus wohne, sollte man meinen "Was stellt der sich so an? Das kommt bestimmt noch öfter auf ihn zu."

Tut's auch. Allerdings mach ich das nicht erst seit 1 1/2 Jahren. Nein, auch wenn's komisch klingt, aber diese Situation lässt sich auch auf Leute übertragen, die in einer Wohnung wohnen.

Wie oft kommt die Mutter vom Einkaufen nach Hause und bittet um Hilfe beim Tragen der Tüten. Auch kein Problem. Erstmal. Wenn man dann aber unten ist und vor dem Auto steht wird es zu einem.

Mir ging es mehr als einmal so, dass ich vor dem Opel Corsa meiner Mutter stand und mich gefragt hab, ob der Wagen nicht schon längst seine Maximalbelastung überschritten hatte. Dabei hab ich meistens das, was meine Mutter schon hochgetragen hat, gar nicht mehr im Kopf gehabt.

Was lernen wir daraus? Ich bin mit Sicherheit nicht Jesus Erbe oder sowas. Und deshalb kommt hier auch nich sowas wie "Liebet euren Nächsten." oder "Liebe und unterstütze deine Eltern und Familie."

Nein. Eher sowas wie;

Schön, wenn die Augen oder die Mägen der Familie größer sind als das Auto.

DC17

Sonntag, 4. Mai 2008

Lehren Lehrer Lehrreiches?

Ob ich nun in der Schule sitze, in der Lehre bin oder studiere. Immer gibt es eine Kommunikation zwischen dem der lehrt und dem der gelehrt werden will. Immer gibt es jemanden, der versucht dir mit mehr oder weniger großem Erfolg etwas bei zu bringen. Die meisten Verbinden mit dem Wort Lehrer sofort: Schule!

In der Schule kommt es ständig zu dem aufeinander treffen der beiden Parteien. Der Mathe-Lehrer steht vorne und erzählt der Klasse etwas über die Kosinus-Kurve während sich der eine Teil der Klasse “Wofür zur Hölle brauche ich den Scheiß eigentlich?“ und der andere Teil etwas banaler „What the Fuck?“ denkt. Ich persönlich schwimme ja gerne mal gegen den Strom und frage mich beides. Eine Kosinus-Kurve. Tolle Erfindung. Ich habe nur keine Ahnung was mir dieses Berg-auf und Berg-ab sagen will.

Ich würde mich vielleicht dafür Interessieren wenn sie mir erklären würde wie die Waschmaschine Funktioniert oder zumindest Wieso die Banane krumm ist. Da sie aber beides nicht tut, soviel habe ich verstanden, ist meine Konzentrationsfähigkeit in dieser Hinsicht doch arg getrübt. Mein Mathe-Lehrer wird dies hoffentlich nie lesen.

Da schwirrt mir also noch die Frage im Kopf herum wofür ich das brauche. Gehen wir mal rein hypothetisch davon aus das ich Müllmann werden will. Ein Job der gemacht werden muss, der einem an Weihnachten noch einen Extra Verdienst einbringt und der auch noch relativ gut bezahlt wird. Wofür brauche ich da also diese Kosinus-Kurve? Oder wozu muss ich wissen was das Passato Prossimo von „Müll abholen“ ist?

Die Antwort ist, muss ich nicht. Sitzen muss ich da trotzdem und dem Lehrer zu hören. Warum? Weil es von mir verlangt wird und weil ich sonst von meiner Mama Prügel beziehen würde. Die Aussichten sind also nicht so rosig. Ich bin ja der Meinung, dass auch andere Dinge Unterrichtet werden sollten. Dinge dir mir helfen im Alltag nach der Schule klar zu kommen. Die mir dazu verhelfen, eigenständig zu werden damit ich selber die weite Welt erobern kann. Waschmaschinen-Lehrer zum Beispiel.

Die Vorstellung im Abitur anstatt mit der „Relevanz des Plusquamperfekts für den Deutschen Sprachgebrauch im Alltag“ mit einem großen Kaffee Fleck auf einem Weißen Hemd konfrontiert zu werden, ist schon ein wenig ungewöhnlich wenn auch lustig. Gut, unserem Abschneiden bei der nächsten Pisa-Studie würde das sicherlich nicht auf die Beine helfen aber man kann ja auch nicht überall erster sein. Die EM zu gewinnen ist ja schon mal ein erstes Ziel.

Zurück zum Thema. Weshalb? Ich bin mir sicher das jeder Durchschnitts-Deutsche keine Ahnung hat, wie er die senkrechte Beschleunigung eines Körpers ausrechnen kann. Und dies ist nun noch eine Sache, die man möglicherweise irgendwann nochmal gebrauchen könnte. Wie steht es da um die Dinge die keine Sau interessieren. Wenn man Lehrer an bestimmten Stellen Fragt, wozu ich das behandelte irgendwann mal brauche, haben diese selber keine Ahnung und schieben die Schuld auf den Lehrplan.

Der Lehrplan ist, muss man wissen, so eine Art General-Ausrede für Lehrer. Immer wenn irgendwas mit dem Unterrichtsmaterial nicht stimmt oder sich eine Klasse über das Besprochene im Unterricht beschwert schiebt der Lehrer es auf den Lehrplan. So ist es wahrscheinlich auch bei der Kosinus-Kurve. Irgend so einem Bürokraten im Amt für Bildung und Sport( wie immer die auch jetzt heißen) war langweilig und der hat dann mal entschieden.

Was lernen wir also aus der Sache? Der Staat ist Schuld.
(General Ausrede des armen Mannes)

Donnerstag, 1. Mai 2008

Bier - Connecting People



Ein Bier schmeckt selbst mit dem schlimmsten Feind!

DC17