Donnerstag, 24. Dezember 2009
Frohe Weihnachten
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Montag, 21. Dezember 2009
Avatar (Movie) - Review
Ich habe ihn gesehen. In 3D. Gestern Abend. Zu Beginn muss möchte ich ersteinmal etwas verkünden: Ich liebe 3D. Ich denke ich werde eine Ode an dieses Stück Technik schreiben müssen. Nach diesem Film kommt mir das wirkliche Leben trivial vor. Die Effekte sehen einfach nicht so gut aus. Schade. Zum Film:
Der neue Film von James Cameron, an dem dieser immerhin seit 1995 werkelt, wurde viel gehypt, es wurde viel Werbung gemacht und viel darüber gesprochen. Lohnt es sich fast 3 Stunden in einem Kino zu sitzen, neben Menschen die man möglichweise nicht kennt? Ist der Film wirklich so toll wie die Werbung es verspricht? Nehme ich Popcorn oder Nachos? Die Antwort lautet: „Ja, mit Nachos!“ Nicht das mein Popcorn schlecht war, aber Nachos mit Chemiekäse haben doch etwas für sich. Der Film setzt einfach Maßstäbe was die Technik angeht. Ich persönlich empfehle den Film in 3D zu schauen, denn James Cameron hat Extra auf diese Technik gewartet und sie wunderbar eingesetzt. Ich habe mich tatsächlich dabei erwischt, wie ich nach Dingen gegriffen habe, die für mich eigentlich nur wenige Zentimeter entfernt waren, in Wirklichkeit die Leinwand aber nie verlassen haben. Dass muss für andere ziemlich doof ausgesehen haben, ist im Grunde aber eher beeindruckend. Der Film vermischt reale gedrehte mit animierten Szenen und macht dies so gekonnt, dass einem der Unterschied eigentlich gar nicht auffällt. Zugegeben, teilweise sieht der Film schon etwas aus wie Pocahontas auf Exctasy, da manchmal grelle, leuchtende Farben gewählt wurden, doch in sich wirken die Animationen stimmig und sehen umwerfend aus.
Zum Inhalt an sich gibt es wenig zu sagen. Die Menscheit hat im Jahre 2154 seinen Planeten Erde zerstört und sucht auf dem Planeten Pandora nach dem tollen Rohstoff Unobtainium, welches viel Geld bringt und damit heiß begehrt ist. Eine kleiner Stützpunkt der Menschen, besiedelt durch Wissenschaftler und Militär versucht diesen Rohstoff abzubauen und dabei das dort heimische Volk der Na’Vi zu verstehen. Wie es das Schicksal nunmal möchte, liegt das größe Abbaugebiet an Unobtainium unter dem Omaticaya, dem größten Baum im Wald und Zuhause der Na’Vi. Die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine, gespielt von Sigourney Weaver , versucht die Na’Vi und deren Verbundenheit zum Wald zu verstehen. Dabei bedient sie sich der „Avatar“- Technik die es ermöglicht, die DNA der Menschen und Na’Vi zu kombinieren und es somit den Menschen erlaubt in den Körper eines Na’vi schlüpfen. Aus diesem Grund ist auch der Querschnittsgelähmte Marine Jake Sully(Sam Worthington) auf Pandora. Er soll seinen Zwillingsbruder ersetzen, welcher zuvor gestorben ist und eigentlich an dem Avatar-Projekt teilnehmen sollte. Der höchste Militär des Stützpunktes fordert Sully inoffiziell dazu auf, die Na’Vi zu infiltrieren, um einen militärischen Schlag gegen die Na’vi vorzubreiteten, während sein eigentlich Auftrag lautet, die Na’Vi zu studieren und mit ihnen in Kontakt zu treten um diese zu einer Umsiedelung zu bewegen. Sully lernt bei seinem Ersten Ausflug gleich die Prinzessin der Na’Vi kennen, nachdem diese ihn aus einer gefährlichen Situation rettet. Sie verlieben sich und sein Auftrag gerät in Gefahr.
Tatsächlich erinnert der gesamte Film an mindestens ein halbes Dutzend weiterer Filme. Um es kurz zu sagen, die Story an sich ist wirklich einfach und nicht wirklich überraschend. Trotzdem lässt es sich Cameron nicht nehmen, eine gewisse Gesellschaftskritik zu äußern und scheut dabei nicht, Leid und Zerstörung zu zeigen. Der Film spiegelt so alles wieder, was die Mennschheit heute bewegt: Klimakrise, Kriege und Gier nach Macht und Reichtum. Hier schafft Cameron durch die Na’Vi eine bessere Zivilisation, die es schafft, mit ihrer Umgebung im Einklang zu leben. Die Erschaffung einer neuen Welt ist James Cameron wunderbar gelungen, seine Charaktere bleiben dabei allerdings ein wenig auf der Strecke. Sie sind, auch aufgrund der lahmen Handlung, zu durchschaubar und gesichtslos. Alles in Allem ist dieser Film jedoch ein Muss für jeden, der auch nur ein bisschen auf Filme steht. Die Technik die hier angewandt wird erschafft eine Umgebung, in die man mit Leichtigkeit hineinfällt, die einen mitnimmt und vielleicht auch inspiriert. Es gibt wenig zu sehen aber viel zu erleben.
7/10 (inkl. +1 Technikbonus)
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Samstag, 5. Dezember 2009
Zweiohrkücken - Review
Der Nachfolger von „Keinohrhasen“ hat es in sich. Mit der alten Besetzung, den alten Autoren der selben Band mit dem Soundtrack (OneRepublic – Secret)und sogar dem selben Werbeplakat wird Til Schweiger auch dieses Jahr die Kinobesucher begeistern. Der Film hat zwar allgemein eher negative Kritiken bekommen, aber wann bekommt man schon einmal die Chance, einen guten deutschen Film auf der Kinoleinwand zu sehen? Ich persönlich gehöre wohl zu den wenigen Kinoliebhabern, welcher „Keinohrhasen“ niemals gesehen hat, trotzdem viel es mir nicht schwer zu verstehen, was dort auf der Leinwand passiert ist. Wortwitz, Slapstick und der wiedererkennbare Beziehungsalltag machen einfach Spaß.
Til Schweiger, unser „German Brad Pitt“, der hier als Hauptdarsteller, Autor, Regisseur, Produzent und sonst nicht was noch fungiert, hat seinen Job wirklich gut gemacht. Bei diesem Film hat man den Eindruck, Til Schweiger hat einfach das getan wozu er Lust hat und hat sich dabei nicht gescheut Gefühle zu zeigen. Im Gegensatz zum echten Brad Pitt, sieht man bei Schweiger die ein oder andere Träne. Für manche Männer mag in diesem Augenblick der aus „Inglourisous Bastards“ bekannte „Sgt. Huge Stiglitz“ endgültig gestorben sein, die Frauen wird dieses jedoch begeseistert haben. Endlich haben sie ein Argument mehr, uns harte Männer zu mehr Gefühlen zu animieren.
Die Besetztung in „Zweiohrkücken“ ist annähernd die selbe geblieben. „Nora Tschirner“ spielt ihre Rolle hervorragend. Irgendwie haben die Produzenten es geschafft, aus der hübschen „Nora Tschirner“ ein hässliches Entlein zu machen und auch irgendwie doch nicht. Alles sehr kompliziert, aber darum geht es in diesem Film schließlich auch. Die im Sumpf des Alltags festgefahrene Beziehung zwischen Anna und Ludo droht immer mehr ins Chaos zu stürzen. Da hilft es auch nicht, wenn plötzliche alte Liebschaften der beiden in das Leben der beiden zurückkehren. Stress ist somit vorprogrammiert. Matthias Schweighöfer, bekannt aus dem ersten Teil, spielt wieder Moritz, den Fotografen und tollpatsch. Frauen aufreißen ist nicht so sein Ding, sich in peinliche Situationen bringen jedoch schon. Auch dies hilft nicht, Ludo bei seinen Beziehugsproblemen zu helfen.
Dem Kinobesucher werden die Dialoge irgendwie bekannt vorkommen. Alles schon einmal erlebt, alles schonmal gesehen. Das ganze als Zuschauer zu beobachten, macht jedoch wirklich Spaß und hilft vielleicht auch ein wenig die eigene Beziehung ein wenig lockerer zu sehen und die Fehler des anderen zu akzeptieren. Alles in allem hat mich der Film begeistert und ich werde mein Versäumniss, „Keinohrhasen“ nie gesehen zu haben, so schnell wie möglich nachholen.
7/10
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Mittwoch, 25. November 2009
Matrix vs. Lego
Für dieses Video haben die Entwickler in etwa 440 Arbeitsstunden gesteckt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Sowas will ich auch mal machen. Das Problem ist, ich hab keine Lego-Steine mehr. Kann jemand helfen?
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Sonntag, 15. November 2009
1,2 Millionen Euro landen im See
Bugatti Veyron.
1001 PS. 407 Km/h schnell. Der Fahrer wollte angeblich einem Pelikan ausweichen. Wer diesen auf dem Video findet, erkennt mehr als ich. Ich rieche da Versicherungsbetrug.
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Dienstag, 3. November 2009
Stoiber die Partysau
Neulich an Hallowenn lief mir der Ministerpräsident der Bundesrepublik Bayern vor die Linse. Das hatte ich nicht erwartet!
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Samstag, 31. Oktober 2009
Der Nerd in mir.
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Donnerstag, 22. Oktober 2009
Von Kühen und Reis
Gut, ganz so schlimm ist es nicht aber ich denke regelmäßig daran Dr. Fritz zu gießen und habe auch bereits sehr erfolgreich kleine Sätzlinge gezüchtet. Ich halte mich deshalb für sehr talentiert im Umgang mit Pflanzen und von anderer Seite wird mir dies auch bestätigt. Laut meinem Philosophielehrer stehen Natur und Technik in einem Gegensatz zueinander. Ich weiß nicht genau wie, da ich leider jedesmal nach 5 Minuten unter starken Kopfschmerzen leide wenn ich den Philosophieunterricht besuche und mich deshalb nur schwer auf den Unterricht konzentrieren kann. Einzig das Gespräch mit meinen Sitzachbarn und Co-Autoren verspricht Linderung. (Es sei dennoch erwähnt das meine Noten in einem „guten“ Bereich sind – kannst dich beruhigen, Mama). Trotz dieses Gegensatzes habe ich bewiesen, dass ich diese Hürde überwinden konnte und auch im Internet erfolgreiche Zucht betreiben kann.
Machen wir einen kurzen Zeitsprung. Es ist ungefähr 4 Wochen her, da habe ich begonnen ein lustiges Browsergame zu spielen, welches im Zusammenhang mit Facebook benutzt werden kann. Es heißt „Farmville“. Ich als kritischer Mensch und als Individuum, dass gerne mal den einen oder anderen Trend verpennt, habe natürlich wesentlich später damit begonnen, dieses Spiel zu spielen. Ich dachte mir zu beginn: „Das probierste‘ mal aus!“ Wir machen den nächsten Zeitsprung. Vor ca. 5 Tagen. In meinem Zimmer ist es dunkel. Eigentlich ist es gar nicht dunkel. Aber es kommt einem dunkel vor. Ich weiß nicht genau warum und setze ich an meinen Computer. Schaue mir zuerst den Bericht an, dass Bayern gestern verloren hat. Das freut mich. Ich surfe auf Facebook.com und begutachte die neuesten Entwicklungen, kommentiere ein paar Fotos und wie durch Zaubenhand ist auf einmal eine Farm auf dem Bildschirm erschienen. Schon nichtmehr bewusst habe Farmville gestartet. Vor 14 Stunden hatte ich Reis angepflanzt. Dieser ist mit einer Wachstumszeit von 12 Stunden nun zur Ernte bereit. Ich Klicke ziemlich genau 306 mal auf 306 Felder in denen Reispflanzen darauf warten, mir Geld in die Kassen zu spühlen. Danach wird 306 mal geklickt um das Feld umzugraben. Dazu habe ich mir einen Traktor gekauft. Damit geht das schneller. Ich muss also nur noch knapp 200 mal klicken. Eine Zeitersparnis die mich vorran bringt. Jetzt eine neue Pflanze säen. Am besten eine die nur wenig Stunden zum wachsen brauch, denn für’s Säen und Umgraben bekomme ich Erfahrungspunkte. Die lassen mich in der Rangliste nach oben steigen. Und ich bin gestiegen. Später als meine Freunde angefangen, spiele ich nun in der Oberliga mit. Ich habe sie alle überholt. Nunja, fast alle. Aber die wichtigsten. Jetzt gilt es, den Thron zu erklimmen. Und der Aufstieg will geplant sein. Eigentlich habe ich ein einfaches System. Möglichst viel Anbauen und möglichst wenig Zeit dafür brauchen.
Nach 4 Stunden geht alles wieder von Vorne los. Ich kann ungefähr 3 mal am Tag Ernten, was mir knapp 1500 Erfahrungspunkte am Tag bringt. Nebenbei pflücke ich Äpfel von den Bäumen oder Melke die Kühe, damit ich Geld bekomme, um meine Farm zu erweitern.
Der nächste Zeitsprung. In meinem Zimmer herrscht immernoch eine komische Stimmung. Ich habe letztens Vergessen meine Aloe Vera pflanzen zu ernten. Das bedeutet zusätzliche Arbeit und Geldverlust. Ich klicke lustlos auf die Felder. Ich bin immernoch auf dem Vormarsch. Schreite auf der Rangliste immerweiter nach Vorne. In 4 Stunden das selbe rumgeklicke noch einmal. Ich habe mir das Ziel gesetzt bis Level 30 zu spielen. Danach lasse ich meine Farm in Ruhe. Das Spiel macht keinen Spaß mehr. Die Stimmung ist einfach nicht mehr da. Es ist irgendwie noch ein wenig dunkler als noch vor ein paar Tagen. Ich schau mich in meinem Zimmer um und erblicke Dr. Fritz. Er schaut mich traurig an. Seine Blätter hängen schlaff herunter. Er hat seit gut 2 Wochen keinen Tropfen Wasser mehr abbekommen. Ich hole eine Gießkanne und spende Dr. Fritz neue Lebensenergie. Ich höre wie seine Wurzeln das Wasser aufsaugen und kann beinahe ein kurzes „Danke“ vernehmen. Ich lächel in mich herein und schaue aus dem Fenster. Es ist Finster. Trotzdem kommt es mir ein kleines bisschen heller in meinem Zimmer vor.
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Montag, 5. Oktober 2009
Was Frauen Wollen?
Für den Großteil der männlichen Welt ist es und wird es immer ein Rätsel bleiben was Frauen denken. Mit einer Ausnahme: Mel Gibson, der in Strumpfhosen und Nagellack vom Blitz getroffen wurde.
Warum aber fragen Frauen so viel weniger danach, was Männer denken? Es liegt nahe, dass die meisten Frauen wohl enttäuscht sein würden, wie simpel und unkompliziert doch Gedankengänge der Männer sind. Natürlich kann ich das nicht bestätigen. Ich hab es mir sagen lassen.
Frauen selber sehen ihre Gedanken und somit auch ihre Verhaltensweisen aber nicht nur undurchdringlich. Ich persönlich finde sie nur manchmal verwirrend. Wie zum Beispiel.. wenn Freundinnen im einen Moment immer hinter einander stehen und sich liebevoll aufopfern und im nächsten Moment, wenn die andere nicht dabei ist, h i n g e b u n g s v o l l zu lästern. Da unterscheiden sich aber auch die Charaktere. Ich bin froh, dass es so nicht mit meiner besten Freundin zugeht. Zurück zu den Männern –
Als einen der wichtigsten Eigenschaften von Männern sehen Frauen nach einer Umfrage der Vanity Fair das Einfühlungsvermögen. Gleich hinter der Intimhygiene. Das heißt:
1. Männer sollen versuchen Frauen zu verstehen.
2. Dschungeltendenzen sind Schlussmachgründe. Nicht immer ist der Weg das Ziel...
Mangelndes Einfühlungsvermögen lässt einen darüber nachdenken, was denn erwünscht wird. Somit fragt man nach den Gedanken des Anderen. Was aber ist so faszinierend gerade an Frauengedanken?
Frauen reden wesentlich weniger direkt über das was sie wollen. Ausgesprochen wird nur das, was nicht am Stolz kratzt. Das ist mehr oder weniger ausgeprägt. Zum Beispiel ergreifen Frauen auch bei anfänglichen Beziehungen mal ganz gerne die Chance. Und machen sich damit noch mysteriöser, jedenfalls bin ich erstaunt wenn so etwas in der Art mal bei mir passiert.
Hier also mal ein kleiner Einblick in einen wohl wichtigen Teil im Leben. Fängt eine Frau an, jemanden zu daten, stellt sie sich zwei leitende Fragen: Was erwarte ich von ihm? Und das beliebte: Wo soll das alles hinführen? Zeitweise kommt noch das „Was erwartet er von mir?“ dazu, hauptsächlich aber vor dem ersten Date, wenn die Nervosität doch ein bisschen stärker ist erwartet. Denn erste Dates sind immer aufregend, ob nun positiv oder negativ. Man lernt jemanden kennen, der vorher nicht recht im Leben Platz als die Rolle eines möglichen Geliebten gefunden hat.
Denn hier einmal ein Paradebeispiel:
Ein erstes Date.
Es ist Winter.
Ihre letzte Beziehung endete mal gerade vor, sagen wir, 4 Wochen und sie ist nun glücklich getrennt. Und eigentlich auch glücklicher Single. Aber dieser Mann fragt sie nach einer Verabredung. Sie sagt sich selbst überraschend sofort „ja“. Wirklich viel erwarten tut sie bis jetzt noch nicht, obwohl sie ja schon so ein paar Sachen weiß. Dann kommt die erste ernste Frage.
Wann darf man sich nach einer langen Beziehung wieder mit jemandem Neuen Treffen? Sind 4 Wochen nicht zu wenig? Aber warum nicht? Man sollte sich nicht so sehr davon abhängig machen was andere denken.
Also macht sich die Frau am Tag des Dates fertig. Fest vorgenommen, nicht zu viel vom Anderen zu erwarten, geht sie ein kleines Programm durch. Obwohl beide nur vorhaben einkaufen zu gehen geht sie mittlerweile das große Programm durch, inklusive der Beinrasur, die vor sich hingeschoben wurde, seit dem Schluss war mit dem letzten Freund und die Außentemperatur generell unter 0°C lag. Schnell einmal noch alle Macken durchgehen und sich zusammenreißen. Der leichte Irrsinn sollte noch nicht so schnell ans Licht kommen. Genauso wenig wie die Verplantheit. Dann kommt das erste Problem. Und jetzt geht’s an die Klischees. Was zieht man an?
…
…
…
10 Minuten später findet sie sich immer noch vorm riesengroßen Haufen von Klamotten. Zu bieder, zu freizügig, zu auffallend. Obwohl wahrscheinlich die meisten Männer an einer Frau freizügig toll fänden. Das hört dann aber auch auf, wenn die Frau die eigene Freundin ist. Einigen macht es wahrscheinlich auch nichts aus, dass die eigene Maus anderen Männern ihre knackigen Vorteile zeigt. Die sind aber auch nie eifersüchtig und das grüne Gift soll ja angeblich gar nicht so schlecht sein. Also nicht das Nacktkleidchen. Bieder geht sowieso gar nicht, man will ja auch nicht so wirken, als wenn man für gar nichts zu haben wäre. Wenn der Mann nicht gerade ein Löwe in Sachen Eroberung ist oder auf den süßen, spießigen Typ steht, ist dies definitiv der falsche Weg.
Wieso geht es jetzt eigentlich doch darum, was er erwartet oder wie er ist und wie er einen erobern kann? Wie man den besten Eindruck hinterlässt? Teilweise lacht man dann schon über sich selber und schraubt ein wenig zurück.
Also gibt’s etwas, in dem man sich wohl fühlt. Die Wahl fällt auf ein lockeres Trägerkleid. Dazu dann noch ein schwarzer Mantel und die neuen Schuhe. Erst jetzt fällt auf, dass es eigentlich scheißegal ist, was sie unter dem Mantel trägt. Draußen sind -2°C und sie wird sicherlich nicht nur im Kleid draußen herumtanzen. Aber egal. Sicher ist sicher und man will ja auch nicht wie J.D. aus Scrubs enden, der auch nicht dachte er würde sein Hemd ausziehen und endete dann mit einem unglaublichen schwulen zu kurzem rotem Top.
Schön sie ist drei Minuten zu früh fertig. Dann kriegt er auch nicht gleich mit, dass sie so gut wie immer zu spät kommt. Sie steht also schon angezogen im Flur, wenn er klingelt und vermeidet zunächst peinliche Gespräche mit den Eltern. Das wird auf später verschoben.
Ein wenig unruhig geleitet sie ihn zum Auto und ihr wird die Tür aufgehalten. Wow. Und auf einmal mag sie Gentlemen.
Die Verabredung lief gut. Es wurde mäßig eingekauft und mehr geredet, aber hauptsächlich bemerkt sie, dass sie sich wohlfühlt in seiner Gegenwart und das heißt soviel wie: Ich will dich wiedersehen.
Allgemeine Fragen zum Leben des Anderen. (Dass Frauen Männer übrigens immer testen wollen, stimmt eigentlich gar nicht! Nur wenn eine Antwort besonders aus dem Rahmen fällt gehört dies zur Abwägung einer möglichen Beziehung – Und hört nicht auf Men’s Health: Wenn eine Frau absurdester Weise fragt, ob man denn an die große Liebe glaubt, sollte man nicht antworten, dass man bis gerade eben noch nicht daran geglaubt hat.)
Insgesamt gab es dann doch einen kleinen Verstoß gegen die Manierregeln. Fast ist sie gegen eine Laterne gelaufen und hat damit ihre Verplantheit preisgegeben. Ansonsten aber alles glatt gegangen. Ritterlich rettete er sie vor dem harten Stahl. Und diese kleinen Berührungen vollbringen Wunderbares.
Zuhause angekommen wird die beste Freundin angerufen und alles erzählt. Inklusive des Winds der ihm den Puderzucker ins Gesicht geweht hat. Sah süß aus. Glück muss geteilt werden. „Wo soll das hinführen?“ mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Es lässt sich also festhalten: Frauen sind immer hingebungsvoll. Und 4 Wochen reichen anscheinend für ein Singledasein.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Die Liste der 15 Reichsten Fiktiven Personen der Welt
Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, wie viel Geld Dagobert Duck in seinem Speicher hat...
klickst du hier
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Sonntag, 27. September 2009
Geh wählen!
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Mittwoch, 16. September 2009
Bastards Beef: Round 2

Mein Damen und Herren. Nach beinahe 2 Wochen voller Probleme und harter Arbeit präsentieren wir Euch nun Round 2. unseres Bastards Beef. Leider werdet ihr diese Runde nicht wie geplant "Fifa 09" zu sehen bekommen, sondern "Red Faction Guerilla". Wir hoffen, dass wir unsere Probleme mit der Technik in den Griff bekommen werden um Euch "Fifa" nach reichen zu können.
Trotzdem bekommt Ihr hier nun jedem Menge Action zu sehen, denn, wie soll es anders bei uns sein, wir werden gepflegt den "Randale"-Modus spielen, dessen Ziel es ist, alles kurz und klein zu schießen. Wer am meisten zerstört, der bekommt die meisten Punkte. Wir spielen 2 Runden und am Ende werden die Punkte beider Runden zusammengezogen um den Sieger zu ermitteln. Der Sieger erhält wie gewöhnlich 3 Punkte, der Rest in der Reihenfolge jeweils einen Punkt weniger, der Letzte gar keinen. Zur Erinnerung: Die letzte Runde, Halo 3, hatte Backup überragend gewonnen.Ob er auch im Zerstören von Häusern so gut ist, werden wir gleich sehen!
Runde 1:
Runde 2:
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Dienstag, 1. September 2009
Coco Chanel - Kino Review
Der Film beginnt mit der oft umstrittenen Jugend Chanels, als sie, zusammen mit ihrer Schwester (Marie Gillain) in ein Heim geschickt wird, direkt von ihrem Vater abgeliefert. Ihre Mutter ist kurz vorher gestorben und sie verschließt sich.
Weiter geht der Film erst als sie etwa Anfang 20 ist. Gabrielle ist nun Sängerin des Nachtclubs „Rotonde“ in Moulins. Sie ist jedoch nicht eine „von den Damen dort drüben“, wie sie es nennt, sondern einfach nur eine Chansonssängerin. Die Lieder, die sie mit einem leicht gezwungenem Lächeln darstellt, heißen „Qui qu’a vu Coco?“ sowie „Ko-Ko-Ri-Ko“. Man kann sich nun denken, woher ihr Spitzname Coco kommt. Dies alles hat zwar einen gewissen Aspekt der Tragik, der jedoch überspielt wird von ihrem fast boshaften Selbstbewusstsein und ihrem Drang mehr zu erreichen. Wer jedoch glaubt, Coco sei einem unsympatisch, liegt hier falsch. Man nimmt ihre Unhöflichkeit, vor allem gegenüber von Männern, zwar mit Überraschung, aber mit einem Augenzwinkern hin. Im Allgemeinen kann man sagen, der Anfang ist noch recht wenig passioniert, aber der Untertitel redet ja auch von einem Beginn. Dies ist jedoch auch kein Grund zur Langeweile. Audrey Tautou faszieniert.
Zusätzlich ist es so, dass der Film einen (mit Ausnahme von einer sehr wichtigen Situation) immer wieder überrascht. Es ist eigentlich kaum das passiert, was man erwartet hatte, außer natürlich dem stereotypischen Aufstieg des Waisenmädchens zur Modeikone, welcher jedoch hier gar nicht als typischer Aufstieg gilt, da vorher noch nie das Potenzial der Mode zu hervorgehoben wurde und so dem konventionellem Bild der Frau widersprach.
Sie zieht, nach Aussichtslosigkeit in der Provinz, zu dem ihr eigentlich widerwärtigen Etienne Balsan (Benoit Poelvoorde), in einen Pariser Vorort, offiziell um ihre Schwester zu besuchen, will auf seinem großen Anwesen jedoch für unbestimmte Zeit verbleiben. Genau die Gegenwart der hohen Gesellschaft bringt Coco dazu, sich im Bezug auf die Kleidung abzugrenzen. Die Belle Epoque ist nicht ganz Chanels Geschmack: Die Mode der reichen Pariserinnen war ihr zuviel Verkleidung (so nebenbei: es geht hier etwa um die Jahre um 1900-1920: Korsetts, Hüte und Federn überall!).
Ihre Orientierungslosigkeit wird dargestellt durch burschikose Schüchternheit. Mit ihrer Schneiderlehre aus dem Heim widersetzt sie sich dem Typus Frau und bringt damit ihren eigentlich sonst so charmanten lebenslustigen Gastgeber öfters zur Weißglut und einen neuen Feminismus an die Öffentlichkeit. Schnell finden sich Bewunderer und Unterstützer. Es bahnt sich sogar eine Liebesgeschichte an, in der Coco nicht mehr die verschlossene mysteriöse Revoluzzerin spielt.
Alles in allem enden alle Dinge in ihren Leben, ausgenommen ihrer Karriere, unvorhergesehen. Richtig definieren kann man Coco jedoch nicht. Sie strahlt mit ihrem Selbstbewusstsein wahre Eleganz aus, und hat in ihrem Leben jedoch auch Dinge getan, die ihrem Ideal widersprachen – aber es hat sie zu dem gemacht, was sie ist.
Neben den stetigen kleinen Überraschungen ist der Film schon eher vorbei als man dachte. 110 Minuten, kein einziges Gähnen, meisterhafte Darstellung. Nur ein kleines bisschen Verwirrung und ein großer Teil Bewunderung bleibt übrig. Und die letztendliche Leidenschaft hat man auch gespürt. Dieser Film ist also nicht nur für Modebegeisterte, da es hier hauptsächlich um die Persönlichkeit Chanels geht und ist somit für Weiblein sowie für Männlein geeignet.
9 von 10 Sternen.
Coco hat bis zu ihrem Todestag am 10. Januar 1971 gearbeitet. Sie starb in ihrer lang belegten Suite im Pariser Ritz. Sie wurde 87 Jahre alt. Ihre letzten Worte waren: "So stirbt man also."
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Sonntag, 30. August 2009
Bastards Beef: Round 1
Ladies and Gentlemen,
we proudly present you now the first Round of Heavyweight Championship Gaming. Let's get ready to Rumble!
So oder ähnlich müsste es losgehen aber leider fehlen uns dafür die Mittel und vor allem die Stimme von Michael Buffer. Trotzdem geht es nun los. Die erste Runde des Bastard Beef. Gespielt wird Halo 3. Im Prinzip schon fast die Königsdisziplin aber wir konnten es einfach nicht abwarten.
Leider mussten wir auch technischen Gründen das Video in zweit Teile aufspalten. Hier folgt also nun der erste Teil. Wir wünschen euch viel Spaß und leckeres Popkorn.
Hier kommt der zweite Teil mit dem spannenden Ende. ...
In der nächsten Folge, so etwa in 2 Wochen, seht ihr die Nächste Runde. Dann wird Fifa 09 auf der Playstation 3 gespielt.
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Michael Jackson Dance Flashmob in Hamburg
Sehr geniale Aktion zum 51. Geburtstag des King of Pop.
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Montag, 24. August 2009
Bastards Beef: Review
Der Bastards Beef ist vorbei. Ein Abend der Competition, Beschimpfungen und Urgebrülle. Ich muss sagen, wir hatten ehr viel Spaß. Für euch ist es nun an der Zeit, sich etwas in Geduld zu üben. Wir haben fast 6 Stunden Videomaterial, die zusammengeschnitten werden wollen. Da wir keine Ahnung haben, wie genau das geht, kann es sich dabei also nur um Monate handeln. Um euch in der Zwischenzeit etwas auf dem laufenden zu halten, habe ich hier für euch eine kleine Zusammenfassung.
Es wurden 4 Spiele gespielt. Zur Erinnerung: Der Sieger einer Runde bekam 3 Punkte, der Zweite 2 Punkte und der Dritte bekam einen Punkt. Der Letzte war eben der Letzte und war dem Hohn der anderen ausgesetzt. Da wir uns für das Spiel Fifa entschieden haben, wurde in diesem Spiel ein kleines Turnier veranstaltet. Wir haben im, von uns benannten, Bundesliga-Modus gespielt. Wer geann, bekam 3 Punkte und ein Unentschieden wurde mit einem Punkt honoriert. Bei gleicher Punktzahl entschied das Torverhältnis. Die Disziplinen wurden wie folgt in der Reihenfolge gespielt und genau in der Reihenfolge werdet ihr sie auch zu sehen bekommen.
Die Disziplinen:
- Halo 3
- Fifa Turnier
- Red Faction Guerillia - Randale Modus
- TrialsHD - Skills Challange
Bis dahin,
Adieu!
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Samstag, 22. August 2009
Inglourious Basterds - Kino Review

Der neue Kinofilm von Starregisseur Quentin Tarantino („Pulp Fiction“, „Kill Bill“) hört auf den Namen Inglourious Basterds. Und so „nett“ wie sich der Filmtitel anhört, so liest sich auch die Liste mit der Besetzung: Brad Pitt, Christoph Waltz, Til Schweiger, Diane Kruger, Daniel Brühl, Mélanie Laurent. Das eine Besetzung mit vielen großen Namen nicht immer einen guten Film nach sich ziehen ist bekannt, doch um es vorweg zu nehmen: Der Film ist ein weiterer Geniestreich Tarantinos! Die Kriegsfilm Farcè wird von keinem der Schauspieler dominiert und trotzdem zeigen alle eine gute schauspielerische Leistung.
Der Film ist unterteilt in 5 Kapitel und dauert insgesamt gut 2 ½ Stunden, die jedoch nicht zu langgezogen wirken, sondern irgendwie doch in den Film passen. Kurz zur Story: Die Inglourious Basterds sind eine Spezialeinheit der Alliierten, welche über dem von Nazis besetzten Frankreich abgesetzt werden und dort für ordentlich Stimmung sorgen – hauptsächliche verängstige unter den deutschen Soldaten. Ihr Anführer Lt Aldo Raine (Brad Pitt) fordert von jedem seiner Soldaten 100 Naziskalps. Ich sage nur soviel: Ob er sie wirklich bekommt wird nicht direkt klar, aber mit Skalps sind wirkilch Skalps gemeint und deren Beschaffung wird auch gezeigt. Wobei wir schon bei der schon beinahe überzogen, lächerlichen Gewalt in „Inglourious Basterds“ sind. Es wird wirklich so gut wie alles gezeigt. Für Menschen von zimperlichem Gemüt ist dieser Film eindeutig nichts. Tarantino geht für mich nach Kill Bill noch einen Schritt weiter. Warum der Film eine USK 16 Zulassung bekommen hat, ist mir ein wenig schleierhaft. Hauptsache die Killerspiele werden Verboten!
Zurück zu den Schauspielern. Tarantino selber sagte in einem Spiegel-Interview erst vor kurzem, dass es für ihn keinen Sinn macht, in einem Weltkriegsfilm nur englischsprachige Schauspieler zu besetzen. Diese Entscheidung war meines erachtens genau die richtige. Christoph Waltz, wahrscheinlich in der Rolle seines Lebens, spielt den Gegenspieler der Basterds Hans Landa. Diese spielt er mit einer perfektion, dass ihm der Preis beim Film Festival in Cannes hoffentlich die Tore zu einer Oscar Nominierung bringt. Auch die anderen deutschsprachigen Schauspieler Daniel Brühl und Til Schweiger wissen in ihrer Rolle zu überzeugen. Gerade der „german Brad Pitt“, wie Til Schweiger in den USA auch genannt wird, wirkt wie für diese Rolle gemacht. Gerade in der ersten Hälfte des Films stiehlt er dem „echten“ Brad Pitt beinahe die Show. Schweiger spielt den Nazi- Kollaborateur Hugo Stiglitz (Übrigens eine Hommage an den gleichnamigen mexikanischen Regisseur und Schauspieler), welcher die Aufmerksamkeit der Bastards auf sich zieht, weil er hohe SS Offiziere ermorderte. Kurzerhand wird er engagiert und... sagt eigentlich kaum etwas. Trotzdem muss ich zugeben, dass Til Schweiger für meine Begriffe endliche mal in einem internationalen Film eine richtig coole Sau spielt. Zu Brad Pitt ist eigentlich nicht viel zu sagen. Spielt wie die Trailer bereits verraten den Anführer der Basterds und macht dabei eine, wie soll’s auch anders sein, eine wie immer gute Figur. Das Ende des Films ist... nunja, schaut es euch an. Von mir eine absolute Empfehlung an alle, die einen festen Magen haben.
9/10 Sternen!
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Donnerstag, 20. August 2009
100
100.
In Zeiten der Finanzkrise erscheint die Zahl eher klein. Ihr folgen eben keine Millionen oder Milliarden von Euro, die ein gewissenloser Bankberater oder hochkrimineller Firmenmanager verbraten hat. Und doch hat die Zahl für eine Menge Menschen momentan einen sehr hohen Stellenwert.
Es geht hier nämlich um Jahre. Gut, bei im Jahr 2009 werden sich manche Leute fragen, was denn schon 100 Jahre sind. Historisch gesehen auch absolut lächerlich. Aber es geht um das 100-jährige Bestehen von Borussia Dortmund. Das 100-jähriges Jubiläum eines Fußballvereins ist dann schon etwas interessanter. Nachdem man letzten Samstag mit einem 4:1 aus Hamburg verjagt wurde, hatte man am gestrigen Mittwoch einen Verein eingeladen, den man nicht oft in Deutschland sieht, es sei denn es geht um die Champions League.
Gestern reiste das Starensemble von Real Madrid nach Dortmund. Und mein Vater, ein Arbeitskollege von ihm, ein Freund von seinem Sohn und ich waren dabei. Morgens um 11 Uhr sind wir losgefahren. Ich natürlich als einziger von uns 4 mit einem Real-Trikot. Nach einer Stunde Fahrt hörte man dann von meinem Vater:
"NEIIIIIIIIIN!" - "Was?" - "Meine Karte liegt noch in meinem Kofferraum!"
Dazu müsst ihr wissen, dass wir mit dem Wagen von seinem Arbeitskollegen gefahren sind und der Wagen von meinem Vater eben noch am Treffpunkt stand. Wir also zurück und die Karte geholt. Nach einer ziemlich langen Fahrt kamen wir dann in Dortmund an, wo man auf die Idee gekommen war, die anscheinend größte Straße der Stadt an einem bestimmten Punkt zu sperren. Wir hätten aber noch weiterfahren müssen, da diese Straße uns zum Stadion geführt hätte. Wir mussten also völlig planlos das Stadion anfahren und haben dann irgendwo geparkt, was dann zum Running-Gag wurde, weil immer mal wieder jemand fragte:
"Na Michael [der Fahrer], wo steht dein Auto?"
Dann waren wir 4 auf der Suche nach einem Schal, auf dem quasi eine Kombination von Dortmund und Real zu sehen war, so als Andenken, dass man mal da war. Als wir dann nach geschätzten 30 Minuten Rumlaufen in der Hitze den Händler gefunden hatten, der das Monopol im Handel mit Real vs. Dortmund-Schals hatte, wurde uns gesagt, dass sie alle ausverkauft seien. Wir waren dementsprechend genervt.
Als wir dann kurz stehen blieben, um zu planen, was wir als nächstes machen würde, kam ein völlig betrunkener Typ im weißen T-Shirt auf uns zu und rief über den gesamten Platz:
"MEINE JUNGS SIND DIE BESTEN!!!" - und ging dabei geradewegs auf meinen Vater zu, genau die richtige Adresse für solche Schwachköpfe.
Der hat dann auch direkt reagiert, steht da, ca. 2-3 Köpfe größer und mindestens doppelt so breit, immernoch leicht genervt:
"Wir sind NICHT deine Jungs."
Da musste ich mir schon das Lachen verkneifen. Der Kerl hatte in seinem Rausch die Aufforderung, dass er abhauen soll, nicht so ganz verstanden und hielt meinem Vater erstmal die Hand hin.
"Ich bin der ...." - den Namen hab ich durch sein Lallen leider nicht verstanden. Das hat meinen Vater natürlich noch mehr gefreut, so dass er direkter wurde:
"Auf DICH hab ich heute noch gewartet." - "Joa joa jaa, das kann ich miaaaa vorstellen." - Ich weiß nicht, ob der wirklich so breit war, dass er's nicht begriffen hat oder ob er einfach nur doof war.
"Komm, sieh zu, dass du Land gewinnst."
Wir haben ihn dann einfach stehen lassen und sind ein Eis essen gegangen. Danach sind wir dann auch im Stadion gelandet. Sicher ziemlich beeindruckend, wenn 75.000 Menschen sich ein Freundschaftsspiel ansehen, was damit zu dem bestbesuchten Freundschaftsspiel der Bundesligageschichte wurde.
Aber schön ist das Stadion nicht. Zumindest nicht von innen. Von außen mit Glasfassaden vollendet, erinnert es von innen an das alte Volksparkstadion. Ein wenig unvollendet und deutlich sichtbar, dass hier und da das Stadion erweitert wurde. Aber ich war ja wegen des Spiels hier.
Nach dem üblen Untergang in Hamburg meinte ich kurz vor Anpfiff noch zu den anderen, dass man heute wieder 4 Dinger kriegen würde. Und ich sollte recht behalten. Nach 3 Minuten traf Granero nach einer traumhaften Vorlage durch Kaka zum 1:0 für die Madrilenen. Übrigens mal wieder durch Weidenfellers Beine. Der zweite "Tunnler" in 2 Spielen für den guten Mann. Bitter. Danach wurde die erste Halbzeit etwas langweilig.
Zur Halbzeit wechselte Dortmund dann direkt 9 Leute aus, womit a) das Spiel gelaufen war und b) die Frechheit eigentlich perfekt war. Nach der schwachen Leistung in der ersten Halbzeit dann noch die B-Elf auf's Feld zu schicken war lächerlich. Folglich verlief das Spiel auch nicht mehr allzu gut. Man kassierte weitere 4 Gegentore und verlor am Ende verdient mit 5:0. Noch dreister wurde es nach dem Spiel. Während die Fans nämlich die Mannschaft immernoch feierten und nach dem Spiel verlangten, dass sie sich vor der Fankurve hinsetzten, gingen die Spieler genervt Richtung Kabine. In Hamburg würde das nicht vorkommen, und wenn doch würden die Jungs auf's Übelste ausgepfiffen werden. So ähnlich auch gestern, die Spieler kamen zurück, wollten sich aber immernoch nicht hinsetzen.
Anschließend sind wir 4 gegangen, haben uns über die verrückten Dortmunder Fans und Spieler gewundert und die Heimreise angetreten. Nicht, dass wir 1 Stunde gebraucht haben um zur Tanke zu kommen, zu tanken und Getränke zu holen. Aber naja. Gelohnt hat es sich definitiv, wenn man überlegt, dass ich mit vielleicht noch 4-5 anderen Real-Fans in der Dortmundkurve bei 5 Toren gefeiert hab. Sehr geil.
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Sonntag, 16. August 2009
The Bastards Beef Saturday Night Main Event

Nächsten Samstag fliegen die Fetzen. 4 Anwärter auf den Titel. 3 Verlierer und einen Sieger wird es geben. Es werden dabei auschließlich Konsolen-Videospiele gespielt. Welche Spiele genau gespielt werden ist bis jetzt noch nicht klar aber lustig wird es bestimmt werden. Ihr werdet natürlich darüber aufgeklärt wer gewonnen hat und wer sich in welchem Spiel besonders schlecht anstellt. Die Regeln sind folgende:
- Gewonnen hat, wer nach allen Spielen die meisten Punkte hat.
- Der erste Platz wird mit 3, der zweite Platz mit 2 und der dritte Platz mit 1 Punkt honoriert. Den letzten beißen die Hunde.
- Der Spieler darf nicht durch andere physische Einwirkung behindert werden. Ansonsten zählt fairer Sportsgeist.
Als nächstes folgt ersteinmal ein kurzer Teaser Trailer. Weiteres wird folgen.
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Samstag, 15. August 2009
Ankündigung
Veränderungen gibt es immer. Auch almost-weekly bleibt nicht davon verschont. Deshalb habe ich nun feierlich und mit stolz geschwellter Brust zu verkünden, dass sich in Zukunft etwas ändern wird im Land - oder nur auf dieser Seite aber das ist ja beinahe das selbe. Es wird ab sofort nicht nur Kolumnen und Fotos geben.
Wir werden versuchen euch mit Informationen zu überhäufen. Wir werden kommentieren und laborieren. Und kritisch mit den News in der Welt auseinander setzen und unseren Senf dazu geben. Es wird in Zukunft Kino-Reviews geben und möglicherweise auch der ein oder andere Musiktipp verbreitet. Es wird natürlich auch weiterhin Kolumnen geben. Nicht so regelmäßig wie sonst aber doch wird es 2-3 mal im Monat etwas ausführliches von uns zu lesen geben. In den nächsten Tagen wird trotzdem noch eine Kolumne erscheinen und eine Film-Review zu dem neuesten Quentin Tarantino Film "Inglorious Bastards". Der neueste Tarantino kommt nämlich am 20. August in die Kinos und verspricht einiges. Wer "Pulp Fiction" und die "Kill Bill" Teile kennt, der ahnt schon das es bei diesem Film richtig zur Sache gehen wird. Obwohl wir alle wirkliche Schisser sind gucken wir uns den Film an und erzählen euch, ob es sich lohnt das Kino-Ticket zu bezahlen. Ich freu mich drauf.
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Donnerstag, 13. August 2009
Italien hat andere Parkgewohnheiten! + The best Dancer in the World!
Wie Ihr, die geschätzten Leser, auf diesem Foto erkennen könnt, sind sich die Italiener nicht zu schade, auch die kleinste Parklücke zu nutzen. Aufgenommen in Florenz von meiner einer persönlich.
Dazu gibt es noch ein schönes Video von dem wahrscheinlich krassesten Tänzer der je gelebt hat. Extrem geile Sau wie ich finde.
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Dienstag, 4. August 2009
Bepackt in den Urlaub
Urlaubszeit. Die Lieblingszeit der Deutschen. Das Erkunden von neuen Ländern, kennenlernen neuer Kulturen, Religionen und Menschen. All das gehört zu einem guten Urlaub dazu, auch für mich. Viele Menschen freuen sich auf ihren Urlaub sobald sie ihn gebucht haben. Ich nicht. Also ich freue mich schon auf meinen Urlaub, doch ich habe ein Problem: Koffer packen.
Ich hasse packen chronisch. Genauso wie ich chronisch das Gefühl habe, irgendetwas vergessen zu haben. „Schlüssel? Geld? Reisepass? Hab ich den Fernseher ausgemacht?“ Das Gefühl irgendetwas vergessen zu haben nervt. Ständig denkt man drüber nach, konzentriert sich nicht richtig auf relevantere Dinge und schon hat man den hausgemachten Stress. Man geht dann mit schlechter Laune in den Urlaub, der Zeit, in der man sich eigentlich erholen wollte. Wenn dann noch das Zimmer nicht jenes ist, welches man gebucht hat ist Holland in Not. Lustig ist, dass ich meistens gar nichts vergesse, sondern immer zu viel eingepackt habe.
7 Tage Urlaub bedeuteten für mich: 5 T-Shirts oder Hemden, 3-4 kurze Hosen, 7 mal Unterwäsche, 5 paar Socken, 2 Badehosen. Klingt eigentlich normal. Ist es auch. Was bei mir das Problem ist, ich packe Dinge ein, von denen ich denke, dass ich sie in einem bestimmten Fall, möglicherweise gebrauchen könnte. Diese sind meist zu meinem reinen Entertainment geeignet oder könnten sich durchaus in einem Survival-Kit wiederfinden. Vor allem in meiner Jugend waren letztere so ausgefallen, dass ich diese höchstens hätte gebrauchen können, um mich in einem post-apokalyptischen Szenario selber mit wilder Nahrung versorgen zu können. Nicht selten war ich in einem Fußballcamp oder Zelten und hatte ca. 15cm² Alufolie, 2 m Schnur und/Angelsehne, Gummibänder, natürlich ein Schweizer Taschenmesser, Klebestreifen, Tesafilm und Zahnstocher dabei. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher wie ich mir damals vorgestellt habe mir daraus eine Hasenfalle zu bauen oder ein Reh zu erlegen. Fakt ist: Ich war vorbereitet.
Zurück zu meinem Urlaub. Ich war mit packen fertig und ich habe da so ein Gefühl. Nachdem ich auf der Toilette war überlegte ich, ob ich etwas vergessen hätte. Dazu muss ich sagen, dass ich mir, aus vorigen Trip gelernt, eine Liste gemacht habe mit Dingen, die ich einpacken will. Diese habe ich abgearbeitet. Bis zum Schluss. Nur das nötigste. Ok, dass Kartenspiel stand nicht auf der Liste aber ich habe mir gedacht, ein Kartenspiel wird nicht so viel Platz wegnehmen.
„So, Kartenspiel an Bord. Hmm, aber was wenn dir langweilig wird. Du kannst nur Mau-Mau und Poker. Gut, dass kannst du Klasse Champ aber du musst damit rechnen, dass die anderen irgendwann keine Lust mehr haben wenn sie ständig gegen dich verlieren, Tiger. 12 Jährige sind aber auch schlechte Verlierer. Nun gut, dann packst du eben noch Uno ein. Das dürfte unten sein…“
Unten angekommen….
„Ach, da ist es ja. Meine Güte, dass ist ja schon mindestens so alt wie du. Und hat viele glorreiche Siege mit dir gefeiert. Was ist denn… Reiseschach! Super, da kannst du imponieren. Du hast zwar noch nie wirklich gespielt aber wie schwer kann das schon sein? Du fährst mit den Eltern deiner Freundin in den Urlaub, da musst du auch mal zeigen, dass du intellektuell bist. Da ist Schach doch genau richtig. Das packste auch ein.“
Nun sitz ich hier und habe wie immer viel mehr in meinem Rucksack als ich eigentlich wollte. Wo ich darüber nachdenke, so muss ich noch in die Küche, Alufolie zurechtschneiden….
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Donnerstag, 30. Juli 2009
Musterung?
Ich hatte gestern das Vergnügen - nein, das Privileg - ach quatsch, die Ehre... mich mustern zu lassen. Morgens um 08:30 sollte ich beim Kreiswehrersatzamt sein. Ich, natürlich pünktlich wie immer, komme da rein und treffe auf das erste Hindernis. Der Typ am Empfang.
"Tach, ich bin zur Musterung hier. Wo muss ich hin?"
Er war allerdings nicht gerade der hellste.
"Moment. Wo wollen Sie hin?" - "Zur Musterung." - "Achso. Dann brauch ich ihren Ausweis. Ok, Sie gehen durch die Glastür, dann nach links und dann in's Wartezimmer." - "Alles klar."
Gesagt, getan. Ich bewege meinen Arsch also in's Wartezimmer. Als ich um die Ecke biege und durch die Tür das Wartezimmer betrete, trifft mich ein Schlag. Ich bin umgeben von Vollidioten. Mir gegenüber sitzt zum Beispiel ein Typ in meinem Alter. Ein kleines Pummelchen mit Rettungsringen im Gesicht. Wirkte auch ein wenig schwer von Begriff. Aber was soll's, solche gibt's überall, denkt ihr euch jetzt. Sicher. Aber ich kenne nur wenige Leute in meinem Alter, die zu ihrer Musterung von ihrer Mutter begleitet werden!!!
Ich saß keine 5 Minuten, da kam der nächste Volldepp. Ein richtiger Nerd. Und das ist noch positiv. Er kam mit einem Scout-Rucksack. Für alle, die nicht wissen, was ein Scout-Rucksack ist, hier eine Erinnerung.
Denkt zurück an eure Grundschulzeit. Ungefähr die Einschulung. Damals gab es eigentlich nur eine große Entscheidung. Welchen Rucksack nehme ich? Und zu dieser Zeit gab es eben genau zwei große Marken, die den Markt der Schulrucksäcke beherrschten. Nein, nicht Eastpak. Die waren zu der Zeit keine Frage. Es gab 4You und eben Scout.
Jetzt erkläre mir mal bitte jemand, warum ein Erwachsener Mann (!) mit einem solchen Rucksack zur Musterung kommt?
Ernsthaft, hätte ich da ein Gruppenfoto gemacht und es euch gezeigt und gefragt, was ihr seht, die erste Antwort wäre wohl sowas wie "Vollversammlung der Hamburger Vollidioten??" gewesen.
Nach rund 45 Minuten innerlichen Totlachens wurde ich dann von so einer kleinen dicken Frau gerufen, die meine Personalien aufgenommen hat. Sie hatte mit mir wohl nich so viel Spaß.
"Möchten Sie mal studieren?" - "Ja." - "Das wird ihnen dann ja beim Bund finanziert." - "Nein." - "Wieso nein?" - "Weil ich ein Duales Studium an der HSBA in Business Administration machen möchte." - "Ein was an der wo? Business Administration?" - "Duales Studium an der HSBA, in der Stadt. Business Administration. Sowas wie BWL." - "Ah, also Richtung Wirtschaft."
Genau hier war der Punkt erreicht, wo ich keinen Bock mehr hatte. Die Alte stand so auf der Leitung, das hatte ich selten erlebt. Dagegen war der Kerl am Empfang Einsteins Sohn. Aber ich war noch nicht fertig.
"Was möchten Sie denn so machen, wenn sie zum Bund kommen?" - "Ich möchte nicht zum Bund." - "Achso, also bevorzugen Sie Zivildienst?" - "Bingo."
Gut, raus, wieder warten. Dann zur Ärztin, Urinprobe abgegeben. Auch nich so die Herausforderung. Dann kam der netteste Kerl, der mir da begegnet ist. Der Arzt, zu dem ich dann geschickt wurde, war einfach nur cool. So cool wie Brad Pitt in den Ocean's Filmen, Bruce Willis in Stirb Langsam, Keanu Reeves in Matrix und Kevin James in Chuck & Larry zusammen.
Ich komm in sein Büro, er sitzt da mit seinen rund 50 Jahren, gegenüber eine - durchaus gutaussehende - braunhaarige Frau, geschätzte 25-30 Jahre.
Geiler Typ. Er fragte mich natürlich erstmal über meinen bisherigen Krankheitsverlauf aus. Masern, irgendwelche Knochenbrüche mit Folgen, Allergien, Drogenkonsum, Zigaretten, Alkohol, alles was es so gibt.
Dann fiel mir ein, dass gerade dieser Typ vermutlich auch der sein wird, der mir die Eier kraueln wird. Daran hatte ich bisher nicht gedacht. Irgendwann meinte er dann, dass ich mich freimachen sollte. Etwas verwirrt, weil die brünette Schönheit noch im Raum war, zieh ich mich also aus und er packt einfach mal beherzt zu. Wie ich fand hat er da verdammt lange irgendwas abgetastet, weshalb ich den Verdacht bekam, dass er leicht homosexuelle Züge hatte. Es kann aber auch einfach an seinen kleinen Händen gelegen haben.
Wie auch immer, schließlich wurde ich dann weitergeschickt zum Intelligenztest. Mathe, Sprachverständnis, Technisches Grundwissen und so komische Reihenfolgen, die man aus jedem IQ-Test kennt. Im Laufe des Tests bekam ich den Eindruck, dass es einfach nicht aufhören würde.
Dann kam ich raus und bekam meine Auswertung.
"Ja Herr Cobelas, Sie haben in Mathe eine 3, Sprachverständnis auch und im Technischen Wissen eine 2. Nur die Matritzen, da haben Sie eine 6. Hatten Sie keine Lust mehr?" - "Hm, doch, aber es war auch etwas schwierig."
Was soll ich auch anderes sagen. "Wissen Sie, ich hatte so wenig Bock, dass ich einfach irgendeine Taste gedrückt und auf Enter gekloppt habe."
Nee eher nicht.
Und dann war ich durch. Endlich. T2. Also tauglich für den Wehrdienst, mit gewissen Einschränkungen. Die werden aber nur noch ein Mal von mir hören. Wenn sie meine Verweigerung mit der Post bekommen.
Insgesamt war es also doch ganz witzig und nervös braucht man deswegen nun wirklich nicht zu sein.
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Montag, 27. Juli 2009
Something strange is going on!?

Der Strom fällt zeitweise aus. Lichtblitze sind aus den Zimmern der Autoren zu sehen. Donnerndes dröhnen dringt durch die Decken. Seit Tagen wurden sie nicht mehr gesehen. Was passiert dort drinnen? Niemand weiß es, keine wagt es zu erahnen. Doch eines Wissen sie genau: Das sich etwas verändern wird!....
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Dienstag, 21. Juli 2009
Belanglosigkeit der Woche IV
Tragbares Feuer. Eine tolle Erfindung!
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Samstag, 18. Juli 2009
Bongiorno und Servus, ich bin Signora Grey, wie kann ich Ihnen helfen?
100000 Entscheidungen fällt etwa ein Mensch jeden Tag. Das machen 28470000000 Entscheidungen in einem durchschnittlichen Menschenleben von 78 Jahren.
Dabei haben Entscheidungen unterschiedliche Gewichtungen. Manche sind unterbewusst, wie z.B. unsere Blickführung, manche reagieren auf unser Lustempfinden, manche hängen mit unserem Alltag zusammen (Was esse ich, oder noch schwerer: was ziehe ich heute an?) bis hin zu schwierigen Lebensfragen (Will ich Kinder? Ist er der Richtige?)
Es gibt Menschen, denen es leicht fällt Entscheidungen zu treffen und Menschen (so wie mich) die Probleme damit haben. Ich verzweifle an wichtigen Entscheidungen und warte meistens ab, wie sich die Dinge weiterentwickeln oder frage jemanden nach seiner Meinung. Bei ersterem hatte ich schon oft Glück. Die Erkundigung anderer Meinung hat mir aber noch nie wirklich geholfen, außer der Befragte kennt einen sehr gut oder hat eine so krasse Meinung, dass sie einem im Endeffekt zum richtigen Ziel bringt.
Warum aber fragen so viele Menschen jemanden, der sie gar nicht kennt? Ist derjenige besonders objektiv? Reines objektives Betrachten bringt einem nichts. Frei nach dem Motto „Er saß schon im Knast. Sie auch. Passen also super zusammen.“ Und was ist wenn er zu Unrecht verurteilt wurde und sie tatsächlich eine Tankstelle überfallen hat? Oder sie sich überhaupt nicht leiden können? Dann sieht doch alles gleich ganz anders aus! Dementsprechend muss man selbst entscheiden, da man ja am wenigsten nur auf Fakten achtet, sondern auf die Gefühle. Ist ja klar, man kennt sich selbst am besten.
Gibt es jemanden der dich noch besser kennt als du selbst? Jemand der über alles Bescheid weiß, sogar noch viel mehr, eventuell sogar die Zukunft?!
DARF ICH IHNEN VORSTELLEN? Michaela Grey (eine Mischung aus italienischer und englischer Aussprache) vom AstroTV. Sie hat die beste online Bewertung abgestaubt (ganze 4,8 Sterne von 5 Sternen) ist vom Sternzeichen Löwe und angeblich besonders liebevoll.
Neben dieser Dame gibt es noch etwa weitere 151000 Einträge für Wahrsagerinnen bei Google.
Abgesehen davon, dass es bei einem selbst liegt ob man an so etwas wie Hellsehen glaubt oder auch nicht, wollte ich einmal wissen, was eine dieser Damen so verzapft. Also warum nicht mal anrufen? Ich hatte nicht vor irgendetwas dafür zu bezahlen, also wähle ich eine 0800 Nummer aus. Die Frau meldet sich und ich bemerke, dass ich völlig unvorbereitet bin. Eehh ja. Unsicher frage ich, wie meine nächste Woche so wird. Ein bisschen verdutzt ist sie. Normalerweise rufen größtenteils Frauen an, die fragen, wann ihnen die große Liebe begegnen wird. Ganz schamlos. (Damals bei der Wahrsagerin im Bücherhimmel hab ich auch gezielt nach meinem Job gefragt und nicht nach der Liebe, obwohl es mich brennend interessiert hatte. Ich war schließlich 13) Sie meint, da ich ja eine Frau wäre die auf ihr Äußeres achte (was für ein Wunder bei Frauen) sollte ich in dieser Woche eher helle Sachen tragen, dann würde die Woche ganz glatt verlaufen.
Merkwürdige Frage, merkwürdige Antwort? Nebenbei war ich ganz froh, dass mein Telefon die Nummer unterdrückt. Ich hab nämlich ein paar freche Sätze abgelassen.
Das Gespräch hatte ich während der Woche komplett vergessen und zog mich so an, wie ich wollte. Blau, Schwarz, Blümchen, Cremefarben etc. Die Woche verlief mit 2 größeren Pannen eher mäßig aber in Ordnung. Dann fällt mir der so ziemlich schlimmste Tag ein. Ich schramme einen 14 Jahre alten Toyota Starlet (hust) und habe an meinem Auto 1700 Euro Schaden. Und was hatte ich an? Eine italienische lange Bluse. IN WEISS. Schneeweiß! Also lag der Unfall daran, dass ich die ganze Woche nicht drauf geachtet hatte oder hatte mich die blöde Kuh angelogen und wollte mir eine verpassen?! Und eine viel wichtigere Frage: Kann ich sie dafür anzeigen? Google sagt, vor kurzem wurde eine 35 jährige Wahrsagerin verhaftet. Aufgrund von üblen Betrugs hat sie jetzt 2 Jahre. Tut mir leid, aber wer ist so doof und verlässt sich ernsthaft auf Aussagen anderer, die man weder kennt, noch als Hellseher einschätzen kann?
Sogenannte Astroshows existieren, weil bestimmte Menschen nicht mit Entscheidungen umgehen können, genauso wie sie die unbestimmte Zukunft hassen. Niemand weiß, was kommt. Das meiste beruht auf Intuition und Lebenserfahrung. Deswegen sollte man sich am besten an jemanden Vertrauten von einem selbst wenden oder an den Dalai Lama. Wenn man Bestätigung brauch für die Zukunft, soll man ruhig eine Wahrsagerin fragen, aber dass man irgendwann schon einen Mann (oder Frau) finden wird, kann dir auch jemand anderes sagen, der dich wertschätzt und liebt. Zwar brauchen wir manchmal Hilfe bei unseren 28470000000 bevorstehenden Entscheidungen, aber diese Hilfe ist dann höchstwahrscheinlich nicht Michaela Grey.
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Montag, 13. Juli 2009
Ja, mir geht es ähnlich wie meinem Partner in seiner letzten Ausgabe von almost-weekly. Ich hatte suuuuper viel zu tun und konnte deshalb nicht schreiben. Das glaubt uns zwar keine Sau, aber irgendwas muss ich ja sagen. Es ist also eine Lüge. Ihr wollt die Wahrheit? Alles klar.
Mir gehen die Themen aus. Und nicht nur mir, meinem Genie von Partner anscheinend auch. Und deshalb zieht sich jede Kolumne auch so in die Länge und verspätet sich regelmäßig bei uns. Wir schaffen es einfach nicht. Bei mir ist es so, dass ich mir denke "Nein, heute ist schon wieder Mittwoch. Ich muss schreiben. Was schreibe ich? Keine Ahnung. Scheiße. Hm, dann überleg ich ein demnächst."
Also, was habe ich die letzte Woche so gemacht? Achja, Mittwoch wurde ich am Schreiben gehindert. Wir hatten einen Ausflug mit unserer Tut-Gruppe. Wir waren Kanufahren. Und wer hat sich natürlich in einem Kanu zusammengesetzt? Richtig, Le Pimp und meine Wenigkeit. Losgefahren sind wir in Poppenbüttel, dann rund eine halbe Stunde zur nächsten Schleuse, da haben wir dann gefrühstückt und ab ging's zurück. Klingt verhältnismäßig langweilig.
Das war es zuerst auch. Bis wir uns dann einen Spaß daraus gemacht haben, dass eigentlich noch irgendwie die Möglichkeit besteht, dass einer von uns in's Wasser fällt. Diese Peinlichkeit wollten wir natürlich mit allen Mitteln umgehen. Also haben wir aus der gemütlichen Kanufahrt eine Art Competition gemacht, haben das Paddel in's Wasser geprügelt und auf dem Rückweg gnadenlos die gesamte Konkurrenz abgehängt.
Ob nun jedes andere Boot das Ganze auch als Competition angesehen hat ist fraglich. Aber das tut hier ja nichts zur Sache.
Es war also ein schöner Tag. Und das nächste witzige Erlebnis sollte nicht lange auf sich warten lassen.
Samstag war Schlagermove. DIE ÜBERPARTY. Da ist man einfach nur voll. Und jeder von euch, der mich kennt, fragt sich, ob ich verrückt bin. Ich habe nichts mit Schlagern zu tun und steh nicht gerade auf diese Art von Musik. Aber ich muss zugeben, dass ich gar nicht allzu viel Erinnerungen an Musik an diesem Tag habe. Merkwürdig.
Egal, es ging um 12 Uhr mit dem Vortrinken bei einer Freundin. Schön, dass ich erst um halb 12 aufgestanden bin. Ich also rund 20 Minuten nach 12 erst beim Vortrinken angekommen. Clever wie ich bin hab ich natürlich vorgesorgt und mir noch eine tiefgekühlte Pizza mitgenommen, damit ich gerüstet bin für den Tag.
Um 14:30 dann angekommen auf dem Schlagermove - ziemlich gut dabei - ging's dann los.
Um 00:30 war ich zu Hause. Schätzungsweise mit gefühlten 2 Promille Rest.
Und glaubt nicht, dass das nächste Erlebnis lange warten muss. Übermorgen geht's nach Malta in einen 11-tägigen Urlaub mit insgesamt 9 Kerlen.
Schreit nach Kater.
Also freut euch auf die nächste Kolumne, die dann eine Mischung aus dem Urlaub und meiner Musterung, die zufällig am selben Tag wie meine nächste Kolumne stattfindet, sein wird.
Bis dahin!
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Sonntag, 12. Juli 2009
Freitag, 3. Juli 2009
Schwer durch's Leben
Ja, wir haben lange nicht mehr von uns hören lassen. Ja, ich hätte schreiben müssen und hab es nicht getan. Na und? Ich hatte halt meine Gründe. Ich war... also ich hatte.. jetzt wo die Schule so gut wie vorbei.... Ok, ich hatte nichts zu tun und habs einfach verdrängt. Es wird aber auch langsam wirklich schwer Themen zu finden. Und wie ich also voller Selbsthass über die nicht geschrieben Kolumne, die 500 Fernsehsender durchschalte die ich so empfange, da bleibe ich bei etwas hängen, welches zu Anfang nichteinmal zu identifizieren war.
Es war eigentlich hauptsächlich eine graue Wand. In der Mitte ein kleiner heller Fleck. Das alles bewegte sich dann nicht wirklich grazil durch etwas blaues. Meiner gymnasialen Ausbildung sei dank, erkannte ich recht schnell, dass es sich bei dem bläulichen Hintergrund um Wasser handelte. Genau genommen Meer. Der helle Fleck war in Wirklichkeit kein Fleck, sondern ein komischer kleiner Fisch. Die graue Wand war allerdings immernoch da. Erst als der Fleck kleiner wurde, das Bild einen größeren Ausschnitt einfing, wurde mir klar das es sich bei der Wand um eine Seekuh handelte. Eine Seekuh ist wirklich ein komisches Tier. Es sieht aus wir ein riesiger aufgequollener Mops, der mit stummelbeinchen durch die Ozeane treibt und alles grünzeug frisst, was ihm in die Quere kommt. Da stellt sich mir natürlich sofot die Frage, da ich ja den Bio-Lk meiner Schule besuche, was denn die Ökolgische Aufgabe dieses Tieres ist. Eine Antwort wäre vielleicht, dass dieses Tier den Staubsauger der Meere darstellt. Eine weitere Antwort habe ich nicht. Denn dieses Tier ist nur fett und und tut rein gar nichts. Nur fressen. Den ganzen Tag. Schönes Leben.
Und da machte ich mir Gedanken. Was gibt es denn für tolle, dicke Tiere? Der Innbegriff des dicken Tieres ist wohl der Elefant. Selbst damals wurde Benjamin Blümchen schon von Otto wegen seiner „dickness“( höhöhö..) verarscht. Die Dickhäuter. Macht auch nicht viel außer fressn und durch die Gegend laufen. Ab und zu mal den dicken Arsch für die Touris im Safari-Jeep in die Kamera halten und gut ist. Obwohl man ja ehrlich sein muss: Elefanten sind trotz ihrer riesigen Ausmaße ziemlich niedlich. Die rieseiger Ohren machen sie irgendwie simpathisch. Wer solche Ohren hat wird bestimmt von den anderen Tieren ganz gemein gedisst und immer als „Dumbo“ bezeichnet. Dann dazu noch eine Nase, dass selbst Mike Krüger neidisch wird. So einen Rüssel möchte ich auch haben...
Und wie ich also weiter über diese beiden doch relativ dicken Geschöpfe nachdachte, erinnerte ich mich an das dicke Tier, welches ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen hatte. Das Hängebauchschwein. Das muss so ca. 1994 gewesen sein, als meine Eltern und ich in einen Tierpark gefahren sind. Dort liefen auf den Wegen überall Hängebauchschweine rum. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor diesen Viechern wirklich Angst hatte, denn immerhin war ich gerade 4 und eine Riese war ich noch nie. Ich also immer schön bei Mama und Papa geblieben, damit mir diese gemeinenen, wahrscheinlich genauso schweren obwohl 40 cm kleiner, Tiere mir nicht wehtun konnten. Letztendlich hatte ich dann den Mut zusammengenommen und mich ins getümmel geworfen. Das letzte woran ich mich erinnere, ist ein heftiger Stoß in meine Kniebeuge und eine dicke, steckdosenartige und dreckig feuchte Nase die durch mein Gesicht fuhr. Nur ein Trauma meines Lebens...
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Samstag, 27. Juni 2009
picture nation

Euch gefällt das Bild? Mehr atemberaubende Bilder findet Ihr hier!
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Sonntag, 21. Juni 2009
Freitag, 19. Juni 2009
Was ist es...?
Was ist es, dass euch wichtig ist?
Heute saß ich in meinem Englisch Leistungskurs. Unsere Hausaufgabe bestand darin, ein Essay über einen Gegenstand zu schreiben, zu dem wir eine persönliche Bindung haben. Gut, ich habe diese Hausaufgabe natürlich vergessen. Aber schlau wie ich bin, habe ich mir Gedanken in der Pause zuvor gemacht.
Was gibt es da so?
Meine Freundin? - Da hätte es logistische Schwierigkeiten gegeben, sie hatte nämlich schon Schluss und wäre nie freiwillig mit zu meinem Englisch-Unterricht gekommen.
Was hab ich denn noch so dabei?
Geld, Uhr, Haustürschlüssel, Führerschein, Schulsachen, Handy. Gut, zu meinem Geld hab ich jetzt nicht so die persönliche Bindung, sonst hätte ich nach jedem Partywochenende ein schlechtes Gewissen. Meine Uhr trifft auf eine solche Bindung schon eher zu. Immerhin war sie ein Geschenk und ich trage sie dauerhaft. Außerdem leg ich großen Wert auf Pünktlichkeit. Aber nee, irgendwie auch eine scheiß Story. Jeder hat mal was geschenkt bekommen, wenn man also zu jedem Geschenk eine persönliche Bindung hat, weil es einem viel bedeutet, bleiben am Ende keine Gefühle mehr für Freunde usw. übrig. Ist quatsch.
Haustürschlüssel? - Gut, überlebenswichtig, wenn man auf einer Party ist. NIEMALS - NIEMALS - verlieren - ich spreche da aus Erfahrung.
Führerschein? - Hm nee, wenn hab ich eine Bindung zu meinem Auto und nicht zu meinem Lappen.
Schulsachen? - ....
Handy? - Handy! Das ist es! Ein Geschenk meiner Eltern und ich bin darauf angewiesen, ohne mein Handy wäre ich tagsüber ziemlich aufgeschmissen, so viel wie ich unterwegs bin. Da ruft gerne mal irgendjemand an "Wo bist du? Lass mal was starten." - Ohne Handy nicht möglich.
Ich hatte also meinen Gegenstand und hab mich in den Unterricht gesetzt, wo unser Lehrer dann alle Gegenstände eingesammelt hat und auf einen Tisch legte. Da lag dann alles mögliche, so Essstäbchen vom Chinesen, ein Football mit Autogrammen, ein Rucksack, ein 1-Centstück, ein Kuscheltier, ein Foto, Magneten die Geräusche machen und ein Fotoalbum. Also wirklich alles mögliche und jedes Ding hat seine eigene Story. Ich war natürlich als erstes dran, meine Story zu erzählen und fing an, von wegen wie sehr ich auf mein Handy tagsüber angewiesen bin und was es nicht noch alles gibt.
Mein Feedback kam dann prompt quasi in Form von Kritik. Es sei langweilig, wir kennen es alle und auch wenn es ein Geschenk ist und ich möglicherweise sehr darauf angewiesen bin, ist es nichts besonderes.
Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Wie selbstverständlich ist es, dass wir den ganzen Tag - solange wir es denn wollen - erreichbar sind? Wie selbstverständlich und langweilig ist es, dass ich, egal wo ich gerade bin, in's Internet gehen kann um alles mögliche zu checken, und wenn es nur irgendetwas ist, das ich googlen muss? Und wie selbstverständlich ist ein elektronisches Gerät, das einen Ton von sich gibt, weil ich eine neue SMS bekommen habe und mir damit Freude macht?
Was ist es also, das euch sehr wichtig ist, worauf ihr nur ungerne verzichten wollt oder könnt? Und denkt vor allem an die Dinge, die euch euren Alltag vereinfachen, die ihr vielleicht als selbstverständlich anseht.
Eingestellt von DC17 0 Comments
Freitag, 12. Juni 2009
Soziale Netzwerke sind nicht sozial!
Warum ich jetzt schreibe? Es ist 10:31 und ich bin in der Schule, trotzdem habe ich die Zeit meine Ko-lumne zu schreiben. Woran das liegt? Ich sitze im Computerraum aus reinster langeweile und in feinster Nerdmanier. Ich hätte auch nach Hause fahren können, schlafen, etwas essen vielleicht eine Runde Xbox spielen. Stattdessen sitze ich hier und surfe im Internet, klappere alle Sozialen Netzwerke ab, in denen es mich gibt, gucke ob es etwas neues gibt, beantworte Comments oder Nachrichten und informiere mich über die neuesten Geschehnisse.
„Social-networks“ sind eine tolle Erfindung. Wir können uns mit jedem Mitglied in Kontakt setzen, uns Bilder von Partys angucken und unsere Urlaube mit all unseren Freunden teilen. Facebook, SchülerVZ, Netlog und MySpace sind Seiten, auf denen die meisten Leute schon einmal waren. Man diskutiert zusammen über Filme, Musik oder den neuesten Klatsch und Tratsch. Ich kann dort auch Spiele spielen. Meine neuste Lieblingsbeschäftigung sind Facebook Eigenschaftstests. Ich finds toll mit möglichst sinnlosen Fragen herauszufinden, was ich für ein Mensch bin. Ernst nehmen sollte man diese allerdings nicht. Angeblich werde ich wegen Völlerei in die Hölle kommen und das Land welches am besten zu mir passt ist Brasilien. Ich war nie da aber es sieht bei Google Earth zumindest ganz nett aus. Ich bin damit einverstanden.
Ich war letztens beim Computerfachgeschäft meines Vertrauens und stand an der Kasse. Vor mir ein Herr mittle-ren Alters. Sein sozialer Status spielt in diesem Augenblick mal keine Rolle. Ich stehe also an der Kasse und warte darauf, dass der Herr bedient wird und bekomme einen Teil des Gespräches mit. Grundlegend sei gesagt, der Mann brachte ein Spiel zurück, welches am Computer ein Brettspiel simuliert. Sein Kritikgrund und damit Rückgabebegründung war die Tatsache, dass dieses Spiel nicht an einem Computer gespielt werden konnte, sondern nur über das Internet. Das Gespräch verlief in etwa wie folgt:
Mann: Hmm, okey. Haben sie denn ein anderes Brettspiel für den Computer welches ich mit meiner Frau an einem Gerät spielen kann?
Verkäufer: Nein, ich denke nicht. [wendet sich an seinen Kollegen] Sag mal, kennst du ein Brettspiel für den Computer?
Verkäufer 2: Nein.. Es gibt „Risiko“, aber das ist schon sehr alt.
Verkäufer: [zu dem Kunden]Ich fürchte solche Spiel werden kaum noch genutzt. Es gibt für soetwas gar keinen Markt mehr. Das hat vor ca. 10 Jahren aufgehört. Heute spielt man fast nur noch über das Internet.
Mann: Das ist wirklich schade. Ich meine, es wird immer davon gesprochen, dass die Gesellschaft verödet. Wenn ich mit den Leuten über das Internet spiele, dann kann ich denen doch gar nicht mehr ins Auge schauen dabei. Das macht doch wirklich keinen Sinn. So kommt es doch zu einer totalen Verfremdung zwischen den Menschen. Ich möchte mit meiner Frau an einem Computer sitzen und spielen. Wenn wir in zwei verschiedenen Räumen sitzen, dann haben wir doch gar nichts mehr von einandern?!
Ich: Sie könnten ja auch einfach ein echtes Brettspiel benutzen!?
Während der Verkäufer sich ein grinsen verkneifen musste, schien der Herr von meiner doch recht simplen Frage etwas überfragt. Kurz danach verließ er das Geschäft. Doch war mir in diesem Moment klar geworden, wo das Problem war. Computer, speziell das Internet, bieten jedem Menschen die Chance, der zu sein, der man möchte.
Hier kann jeder sein, wer er will. Ich kann mich selber erstellen wie ich bin oder wie ich gerne sein möchte. Ich kann mich 20 cm größer machen oder mir eine Komplett neue Identität geben. Ich bin bei Facebook „Axel Steel“ und im SchülerVz „Karl-Peter Kruse“. Und niemand weiß wer ich wirklich bin. Man versinkt in einem Nebel aus wahrem und erfundenem. Eigentlich kann ich keinem mehr vertrauen. Alles was ich dort lesen oder sehe kann erfunden sein. Trotzdem erfreuen sich diese Sozialen Netzwerke im Internet größter Beliebtheit. MySpace zählt mehr als 120 Millionen Mitglieder. Das sind mehr MySpace Account Inhaber als in Deutschland und Polen zusammen Einwohner haben. Also sind mehr als 120 Millionen User potenzielle Lügner. Ok, dass ist vielleicht etwas sehr aus der der Luft gegriffen.
Dennoch stellt sich die Frage, was die Leute dazu treibt, möglicherweise nicht die Wahrheit über sich zu zeigen. Sich selbst als jemand besseren oder hübscheren darzustellen scheint zu einer Art Volkssport geworden zu sein. Nur überall auf der Welt. Sozusagen eine neu Weltsportart. Das neue Fußball. Aber wie kommt es dazu? Schämen sich die Menschen so für sich selber, dass sie einfach jemand anderes sein wollen. Einer persönlichkeit nacheifern, welche sie im Fernsehen oder einer Zeitschrift gesehen haben. Leidet denn wirklich die ganze Welt unter einem gewaltigen Minderwärtigkeitskomplex oder haben die Menschen durch die neuen Medien und deren Aktualität Angst etwas falsches zu machen oder einem Ideal nicht zu entsprechen?
Ich denke, wir sollten dazu stehen wer wir sind. Warum mich dafür schämen wer ich bin wenn es Menschen um mich herum gibt, die mich so akzeptieren wie ich bin. Warum sollte dies dann nicht auch der Rest der Welt. Teilt uns mit wer ihr seit. Erst so macht ein Soziales Netzwerk sinn. Doch sollte man im Hinterkopf behalten, dass alles was ihr schreibt, auch von jedem gelesen werden kann ( es sei denn, er wohnt in China). Die Kunst ist es, viel zu sagen und wenig preiszugeben!
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Donnerstag, 4. Juni 2009
Wie ist das machbar?
Hallo Freunde!
Während ich vor zwei Wochen noch höllisch viel um die Ohren hatte scheint es so, als hätte ich momentan absolut nichts zu tun. Es stehen jetzt noch genau zwei Klausuren für dieses Semester bei mir an, morgen Mathe und nächsten Mittwoch Physik, wo ich gestern erst die letzte Klausur mit ganzen null Punkten zurückbekommen habe.
Fragt nicht. Ich saß da, habe den Zettel unterschrieben und direkt wieder abgegeben, weil ich einfach keine Aufgabe bearbeiten konnte. Nach gutem Zureden seitens meines verhassten Physiklehrers hab ich's dann kurz versucht und habe ganze 3 von 35 möglichen Punkten erreicht.
Stark oder?
Wie auch immer. Heute gab es dann quasi schulfrei. Wir hatten Bundesjugendspiele und wurden in Gruppen aufgeteilt, die Schüler aus meiner Stufe haben dann bei den verschiedenen Disziplinen geholfen. Ich war beim Weitsprung, super. Schön ab und zu mal den einen oder anderen Sprung gemessen, dann mal den Sand wieder ein bisschen gehakt und immer schön schnell, weil wir ja unter Zeitdruck standen. Echt klasse.
Meine Gruppe musste natürlich die früheste Schicht übernehmen. Von 7:45 Uhr bis 10:45, ich dachte ich bringe noch jemanden um (nein Herr Schäuble [HA!], war nur ein Scherz, nicht gleich jemanden herschicken, ich hab da noch so eine Festplatte, die mir auch nicht grade gut tun würde).
Allerdings haben wir dafür gestern den Abend genutzt. Wenn wir heute eh nichts Wichtiges zu tun haben können wir auch Party machen, war also unser Entschluss. So sind wir dann im H1 gelandet und haben mal wieder einen rausgehauen. Ich war - zur Abwechslung mal wieder - auch ganz gut dabei. Um halb 5 war ich dann im Bett und um 7 wurde ich dann von meinem Wecker geweckt. Ich war noch nie wütender auf einfach alles, kurz nach dem Aufstehen. Kennt ihr das? Ihr werdet wach, seid völlig am Ende und schiebt einfach mal Frust auf einfach mal alles, was euch vor die Augen oder in den Kopf kommt. Am liebsten irgendwas zerstören. So in etwa ging es mir heute morgen.
Jetzt ist das ganze mittlerweile 5 Stunden her und mir geht es wieder ein wenig besser, wobei die Müdigkeit immernoch da ist. Jetzt frage ich mich nur - wie kriegen die ganzen Leute das hin, die dauerhaft unter der Woche irgendwo mal auf Party gehen?
WIE MACHEN DIE DAS?
Donnerstags ist es ein offenes Geheimnis, dass es sich lohnt auf den Kiez zu gehen. Viele Happy-Hour-Angebote, freier Eintritt in allen möglichen Clubs, echt ganz cool. Zumindest cool für die Ferien.
Wie kriegen die Leute es also hin, während der Schulzeit das zu überleben? Ich mach das so gut wie nie, aber einige tun das ja dauerhaft. Und gehen dann noch in die Schule! Denken! Rechnen! Schreiben! REDEN!
Ich war heute kaum in der Lage zu kommunizieren, einiges musste ich mir doppelt und dreifach sagen lassen, bis ich auch nur halbwegs einen vernünftigen Satzbau erahnen konnte.
Irgendwie bewundere ich solche Leute ja schon fast. Das ist glaub ich auch eine Sache von langem, hartem Training.
Wie auch immer, ich geh jetzt erstmal runter und hau mir eine Aspirin rein. Die Müdigkeit mag weg sein, aber mein Kopf fühlt sich an, als hätte mir gerade jemand einen Baseballschläger dagegen geschlagen.
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