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Freitag, 29. Mai 2009

Glaubt nicht alles was man Euch erzählt!

Nachdem mein geschätzter Partner und pseudo-Spanier sich in der letzten Woche mit einer knappen Verspätung von knapp 7 Tagen endlich einmal zu Wort gemeldet hatte und sich lautstark darüber ausheulte, wie wenig Zeit er doch während seiner „wohlverdienten“ ( in Anführungszeichen weil fragwürdig) Ferien gehabt hat, dachte ich mir, Ich gebe euch mal einen Einblick in meine tiefgreifende Gefühlswelt als Ich diesen Text gelesen hatte.

Der Text letzte Woche wirft zuerst einmal eine Frage auf: „Wenn der Mann keine Zeit hatte, was hat er denn dann gemacht?“ Nun, genau weiß Ich es nicht, Ich hab schon wieder vergessen was der Mann geschrieben hat aber Ich erinnere mich ziemlich genau daran, dass der gute Mann in seiner Status-Nachricht, eines aus urheberrechtlichen Gründen zensierten Messengers Namens M#N, ständig „unterwegs“ stehen hatte. Ich hatte bisher immer vermutet er schreibt dies nur um nicht gestört zu werden, wenn er im Internet auf einschlägigen Seiten surft. Dem ist wohl nicht so, denn es gibt Zeugen, die ihn tatsächlich auch außerhalb seiner heimischen Gemäuer gesehen haben. Die Frage ist also was hat er dann gemacht. Nun ja, dazu müsst ihr den Text lesen. Was mich jedoch dazu veranlässt dieses „alte“ Thema nocheinmal aufleben zu lassen, ist die Tatsache, dass ich absolut gar nichts, also wirklich gar nichts gemacht habe. Wie kann das sein?

Wir gehen auf die selbe Schule, haben einen ziemlich ähnliche Stundenpläne, trotzdem hat der Mann ständig was um die Ohren, während ich mich hingegen kaum aus dem Bett bewege. Einen Unterschied gibt es, der schonmal ziemlich bedeutend ist. Er hat einen Job, ich nicht. Ich weiß, ich bin 19, sollte mir mein eigenes Geld verdienen und bla – ihr seid doch alle nur neidisch! Das sind dann laut Cobe’s Arbeitsvertrages 19 Stunden mehr die ich nichts tue. Das sollte allerdings nicht ins Gewicht fallen, immerhin schafft er es sonst auch und hat dann noch Schule. Alles sehr verdächtig wie ich finde, aber wir wollen ja keine vorschnellen Schlüsse ziehen...

... Ich kann nicht genau sagen was denn den Herren in den Ferien so beschäftigt hat, aber es muss wichtig gewesen sein. Immerhin hat er euch treue Fans versetzt. Euch enttäuscht. Auch nicht zum ersten Mal wenn wir ehrlich sind. Eigentlich eine Frechheit, die ihr nicht hinnehmen solltet. Eine lächerlich Entschuldigung sollte nicht über diese Vergehen hinweg täuschen.

Ich habe in der Ferien also wirklich nichts getan. Naja, ein bisschen was schon. Ich habe 4 Tage etwas mit meiner Freundin unternommen. Dann habe ich den Rasen gemäht, was wirklich nur etwas für Profis ist, denn so eine höllenmaschiene von Rasenmäher ist nicht so einfach zu handhaben. Vor allem wenn dieser mit einem Kabel versehen ist, dann erfordert die ganze Sache auch noch grandiose und ultra-krasse Managment-Skills. Dazu aber in nächster Zeit mehr. Außerdem war ich auf einer LAN. Mal richtig nerdig ein bisschen zocken. Nun, wirklich viel gezockt haben wir nicht, hauptsächlich haben wir vereinzelt Filme gesehen, aber das ist ja nun auch ein anderes Thema. Ansonsten stand nicht mehr viel an in den Ferien. Dafür kann ich jetzt aber das Fernsehprogramm auswendig, was wirklich sehr praktisch sein kann.

Apropos Fernsehen. Wieso passt sich das Fernsehprogramm eigentlich nicht meinen Ferien an? Diese Frage kam mir so in der Mitte der Ferien an Christi Himmelfahrt. Ich gehe immer ein bisschen mit der Illusion in die Ferien, dass wenn ich Ferien habe, der Rest der Welt bestimmt auch Ferien hat. Das dieses alltägliche Leben weiter geht und sich nicht nach mir richtet sorgt dafür, dass sich das Fernsehprogramm auch nicht ändert. Es laufen Mittags nur dämliche Talkshows und Gerichtssendungen welche mich wirklich mal so gar nicht Interessieren. In den Winterferien ist das anders. Sobald es in Richtung Weihnachten geht wird die Qualität des Fernsehprogramms wieder auf ein annehmbares Level gehoben. Für meine Ferien sehen die blöden Fernsehproduzenten das aber irgendwie nicht ein. Was soll man machen. Ich mach jetzt auch mal Schluss, ich hab nicht mehr so viel Zeit.
Übrigens möchte Ich mich zum Schluss noch einmal entschuldigen, dass meine Kolumne heute erst kam, aber ich bin wirklich nicht dazu gekommen...

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ferien?

Moin liebe Freunde der lyrischen Spektakel!

Ich weiß, ich bin zu spät. Eine Woche, um genau zu sein. Das schreit nach einem neuen Rekord. Aber denkt nicht, dass es an einem Mangel an Ideen liegt. Eher an einem Mangel an Zeit.

"Mangel an Zeit? Der Kerl hat doch jetzt seit Samstag Ferien."

Jawohl. Und trotzdem, irgendwie habe ich keine Zeit. Samstag zum Beispiel. Ich bin ca. um 12 aufgestanden, habe gefrühstückt, dann gab's Mittag und anschließend lief Bundesliga. Danach musste ich dann zur Arbeit und danach war ich dann auf einem Daddel-Abend. Also null Zeit für meine Kolumne.
Sonntag ist generell so ein "Ich-möchte-einfach-nichts-machen-und-hier-liegen"-Tag. Und zwar jeder Sonntag. Wobei ich meistens schon gelangweilt bin, ich will regelmäßig, pünktlich zur Abendszeit, irgendwas unternehmen. Allerdings will auf einem Sonntagabend irgendwie kein Mensch was starten.

Warum eigentlich? Ich meine, was genau ist es, das euch alle daran hindert, an einem Sonntagabend etwas zu unternehmen? Der am meisten genannte Grund in meinem Freundeskreis ist, dass man Hausaufgaben machen muss.

Das ist Quatsch.

Wenn ich die ganze Woche keine Hausaufgaben mache, was man ja merkt, weil die Leute komischerweise unter der Woche immer Zeit haben, dann brauch ich auf einem Sonntagabend nicht damit anzufangen!

Letztendlich bin ich dann mit 2 Freundinnen in's Kino gegangen und habe Illuminati geguckt, ein sehr guter Film, wie ich finde. Gut, mein Getränk war nach einer Stunde des Films leer, während mein Popcorn es geschafft hat, mir bis zum Ende des Films einen trockenen Mund zu verschaffen. Wer hier regelmäßig liest weiß, wovon ich rede. Aber zurück zu meinem eigentlichen Problem.

Montag ging's dann weiter. Morgens um 9 hatte ich einen Termin in der Werkstatt für einen Kostenvoranschlag. Eine meiner Nachbarinnen hat es geschafft mir eine Schramme in mein geliebtes Auto zu fahren. Beim Rückwärtsfahren. Ausgestiegen ist sie dann mit der Aussage: "Oh, ich hab nur nach vorne geguckt!"

Beim Rückwärtsfahren.

Kleine Schramme, teilweise ein bisschen tief, aber eigentlich nicht dramatisch. Könnte man sogar selber machen, aber ich bin ja nicht doof. Wenn die das bezahlen mache ich mir doch nicht die Mühe.

460,57 €. Für "Nach-vorne-gucken". Schade.

Naja, nach dem Termin war ich dann beim Training. Und danach musste ich wieder arbeiten. Und danach.... ja, was war danach?
Kennt ihr das, wenn man gerade irgendwas erzählt, von seinem Wochenende oder sowas, und dann grundsätzlich überlegen muss, was man an dem Abend oder Tag, von dem man gerade erzählt, gemacht hat? Oder geht's nur mir so und ich werde alt? Das macht mir Angst.

Zurück zum Thema. Was hab ich Montagabend gemacht? Achja, ich hatte Besuch, DVD-Abend. Jetzt erinner ich mich. Naja und Dienstag lief's ähnlich, Training, Arbeit, Fun-Parc.

Und jetzt ist Mittwoch und ich schreibe endlich meine Kolumne, mehr oder weniger erfolgreich.

In diesem Sinne; genießt eure freien Tage.

Sonntag, 10. Mai 2009

Bei Mutti schmeckts am besten!

Es gibt eine alles dominierende Spezies auf dieser Welt. Eine Spezies die Waffen besitzt, mit denen keine Armee der Welt aufwarten kann. So unberechenbar, dass selbst der erfahrenste Seefahrer die Gewässer in ihrer Nähe meidet. Sie kann Kriege anzetteln und verhindern, einem Mann alles nehmen oder alles geben. Die Rede ist von der Mutter.

Gut, ich habe vielleicht etwas übertrieben, aber so im groben habe ich doch schon recht. Eine Mutter ist etwas eigenes. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von ihren Artverwandten, den Frauen. Während Frauen noch auf kleine Babys zustürmen wie eben diese auf einen Zuckerwattestand, bewahren Mütter erstmal Ruhe. Sie haben Lebenserfahrung. Kennen die Tücken der Natur, niemand kann ihnen etwas vor machen. Mütter schauen sich so ein Kind ersteinmal an. „Leicht verkrampftes Gesicht, windet sich ein wenig – das lass ich erstmal liegen.“ Sie haben die Gefahr erkannt. Eine Frau würde zu dem Baby hingehen, es angucken, hyperventilieren, ein lautes „ Ohhhhh...“ ausstoßen, es in den Arm nehmen und sich von dem Baby mit Magenverstimmung ankotzen lassen. Die Mutter hat das gewusst. Den Braten gerochen sozusagen.

Aus meiner Kindheit weiß ich, dass es immer schwerer war, etwas von der Mutter zu bekommen. Wollte ich ein Spielzeugauto haben, habe ich meistens versucht meinen Papa zu Fragen. Der hat dann gesagt: „ Auto? Männlich.Find ich gut!“ Bei der Mama war das immer etwas anderes. Die wollt auch noch einen Grund hören, wieso ich denn Bitteschön das 456 Spielzeugauto haben möchte und was denn an diesem Golf 3 Baujahr `94, Grüne Lackierung mit aufklappbarer Türen und Heckklappe so anders war als an dem Golf 3 Baujahr `96 mit hell gelber Lackierung und ebenfalls aufklappbarer Tür und Heckklappe? Die Antwort stand unten drauf. Ich als verwöhntes Kind hatte natürlich fast nur Siku Autos. Für alle die nicht wissen was Siku ist: Ein Siku-Spielzeugauto ist ein originalgetreues Abbild eines aktuellen Modells und somit der Rolls Royce unter den Spielzeugautos. Sozusagen das Lego unter den Bauklötzen. Das besondere an diesen Siku-Spielzeugautos war, dass auf der Unterseite dieser Autos viele technische Angaben zum Auto waren. Und auf diese habe ich mich dann auch meist berufen. „Mama, der hier ist gaaaaanz anders als mein gelber Golf. Erstens ist der hier Grün und nicht Gelb wie der andere. Das heißt der andere ist ein Taxi und zweitens hat der hier doch viel mehr PS weil das ein GTI ist, Mama. Ist doch looogisch!“ Ich glaube meine Mama hat mich immer durchschaut, trotzdem habe ich das Auto bekommen weil sie ganz genau wusste, dass ich das nächste mal einfach Papa fragen würde. Oder ich ein riesen Theater anstellen würde...
So habe ich mir glaube ich zwischen 1994 und 1999 jedes Siku-Spielzeugauto ergaunert welches es zu kaufen gab. Irgendwann war es soweit das die Firma Siku nicht mehr mit der Entwicklung neuer Autos hinterher kam. Das fand ich doof und ich habe mich den Computerspielen zugewendet.

Das schöne an dieser Kolumne ist, jeder kann sich damit identifizieren. Endlich mal ein Thema, bei dem jeder mitreden kann. Es geht nicht um Fußball oder Filme sondern mal um ein ernsteres Thema zu dem jeder etwas beitragen kann, denn wirklich jeder hat eine Mutter. Genauso sicher wie das Amen in der Kirche und wenn wir ehrlich sind, wie lieben sie doch irgendwie. In unserem Alter ist es zwar meistens so, dass sie uns pausenlos nerven, uns Arbeiten im Haushalt zuschanzen oder uns einfach nur eine Konversation aufdrängen wollen aber trotzdem muss man sie lieb haben. Denn nichts ist so gut wie bei Mutti. Alleine die Tatsache, dass mir das Essen bei meiner Mama immer am besten schmeckt ist ein Grund dafür das ich Recht habe. Sie wäscht meine Wäsche, macht meistens das Sauber was ich außerhalb meines Zimmers dreckig gemacht habe und alles was ich dafür tun muss ist Staubsaugen und Rasenmähen. Genau deswegen, weil ich weiß, dass mein Leben ohne sie wesentlich komplizierter und erheblich anstrengender wäre, habe ich ihr heute zum Muttertag ein bisschen was zurück gegeben. Ich habe Frühstück gemacht, ihr Blumen gekauft und ein kleine Präsent bersorgt. Nicht viel aber es zeigt, dass ich an sie gedacht habe. Und darauf kommt es an.

Deshalb nun stellvertretend für alle Töchter und Söhne auf dieser Welt:

Wir haben euch alle lieb, auch wenn wir das manchmal nicht immer zeigen.

Freitag, 1. Mai 2009

Warten macht Spaß!

Es ist der 1. Mai. Die Krawallen sind vorbei. Oder fangen erst an? Keine Ahnung, ich habe heute noch kein Nachrichten gesehen. Ich bin ehrlich zu euch, ich habe keine Ahnung was ich schreiben soll. Zunächst einmal wundert ihr euch sicherlich, warum hier heute 2 Kolumnen stehen. Die Antwort ist, dass wir heute Geburtstag feiern. Ein Jahr almost-weekly. Deshalb heute ein Double Feature. Deshalb machen wir das jetzt wieder gut... obwohl, warum eigentlich? Die Seite heißt almost-weekly. ALMOST! So gut wie...

Ich schreibe trotzdem. Diesesmal aber nicht zu einem bestimmten Thema oder einer aktuellen, weltbewegenden Aktualität sondern etwas zu meiner Woche und was mich bewegt hat. Seit Anfang der Woche gab es für mich nur ein „Highlight“ in dieser Woche. Vorerst. In viele Religionen und Kulturen gibt es Ritualien und Bräuche, die einen Mann zu MANN machen. Die jüdische Bar Mitzwa ist dafür so ein Beispiel. Oder die Tatsache das Jungen im Regenwald in Südamerika von Türmen Bungee Jumping machen, mit keiner Sicherung außer einer selbst angefertigten Liane die als Seil dient. Wer das überlebt ist ein Mann. In Deutschland ist es die Musterung. Auch hier: Wer das überlebt ist ein Mann. Da musste ich am Mittwoch hin. Ein Freund von mir war am Dienstag dort und wurde Ausgemustert. Warum? Er würde es nicht zugeben aber letztendlich weil er zu viel gezockt hat. Ich also um 6:45 da hin gefahren. Alleine die Tatsache, dass in der Nähe der Rothenbaumchaussee das Kreiswehrersatzamt ist, weiß, wohin unsere Steuergelder fließen.

Ich gehe zur Anmeldung, auf die Toilette und darf dann ersteinmal in einem Wartezimmer platz nehmen. 15 min. später werde ich dann zu einer netten Dame ins Büro gerufen und darf dort ersteinmal bestätigen das Ich auch wirklich Ich bin und den Grund nennen wieso ich denn hier bin. Äußerst dämliche Frage wie ich finde, schließlich wurde mir schriftlich Mitgeteilt, dass wenn ich meine Testikel nicht am 29. April um 8 Uhr dahin bewege, strafrechtlich verfolgt werde. Ich also freundlich geantwortet: „ Wollts‘ mir hier mal angucken!“ Nach 10 Minuten mit weiteren Fragen durfte ich dann nach oben gehen und mich dort doch bitte umziehen. Shorts, T-Shirt und Latschen. Ich also los und merke schnell: „Jop, du hast deine Shorts vergessen!“ Nun gut, ich also in Shirt und Boxershort meine Sachen gepackt, komm gerade auf den Flur, da kommt schon eine Frau auf mich zu die mich gleich in eine Tür mir der Aufschrift „LABOR“ zerrt. In leicht militärischem Ton sagt sie zu mir:

Ärztin: Sachen dort hin legen und dann hier auf die Waage!

Ich: Okey... Ach wiegen also. Eigentlich möchte ich das gar nicht wissen.[lieb lächelnd]

Ärztin: Ich werde es Ihnen trotzdem sagen.

Ich: Herzlichen Dank.[leicht verwirrt]

Ärztin: Okey, gerade stehen bleiben, wir werden nun Ihre Größe messen.

Ich: Wo denn?[Als ich mir das ausdachte hielt ich das für lustig]

Ärztin: Dort an der Wand.[Den hatte sie nicht ganz verstanden] Oke. Sie sind 1,74 und wiegen 69,8 Kilo. Jetzt brauchen wir noch eine Urinprobe von Ihnen. Diesen Becher bitte, dort in der Toilette, viel Spaß!

Ich: Ähm.. Ich war aber gerade auf Klo.[PANIK!]

Ärztin: Können sie nicht lesen? An der Tür zur Toilette steht extra, dass sie erst zum Arzt müssen.

Ich: Doch kann ich, ich habs aber nicht gesehen.[DAFÜR SEH ICH NICHT SCHEIßE AUS DIE DUMME NUSS!!!]

Ärztin: Nun, dass ist dann wohl nun ihr Problem.

Ich: .. schl***e.. [ gaaaanz leise]


Die nette Dame zeigt auf die Tür und ich gehe hinein. Ich habs dann auch tatsächlich recht schnell hinbekommen und durfte danach dann wieder im nächsten Warteraum Platz nehmen. Dort saßen wir dann mit ca. 10-15 Männern in Boxershort und T-Shirt und waren alle wirklich nicht begeistert bei dem Gedanken daran, was noch kommen würde. Irgendwann wurde die Stimmung dann etwas lockerer und die ersten fingen an sich gegenseitig „Arschwitze“ zu erzählen, während mir ein Lied nicht aus dem Kopf gehen wollte. „Finger im Po, Mexiko....“ hallte es durch meinen Kopf und dieses Lied hat für mein Verständnis nun eine wirklich ganz andere Bedeutung. Feiern werde ich dazu nicht mehr.

Nach ca. 1 ½ Stunden und gefühlten 3 wurde ich dann auch endlich mal aufgefordert mit zum nächsten Arzt zu kommen. Diesesmal sogar freundlich. Nachdem ich dann einen kurzen Hör – und Sehtest gemacht hatte wurde ich dann wieder zurück ins Wartezimmer geschickt. Dort verbrachte ich dann wieder 20 min. bis mich die selbe Dame nochmal zum Arzt holte, der mich dann untersuchte. Kinderkrankheiten, körperliche Beschwerden, Blutdruck – alles wurde untersucht. Dann kam es zu dem Moment vor dem jeder dem die meisten Angst haben. Aber ich sah der Sache Todesmutig ins Auge. „Einmal vorne Frei machen, bitte!“ 2 mal angestubbst und die Sache war vorbei. Danach durfte ich noch komische Turnübungen machen bis ich mich dann wieder anziehen durfte und wieder zurück in Wartezimmer Nummer 1 gehen sollte. Dort wartete ich erneut 20 Minuten bis mir dann mein Ergebnis mitgeteilt wurde. T2. Wehrdienstfähig mit Einschränkungen. Muss ich wohl verweigern. Schade. Späßchen Herr Schäuble, mach ich natürlich nicht. Für mein Land und so!!!

Als nächstes war der Psychotest an der Reihe. Nach Wartezimmer Nummer 3 wurde ich dann kurz befragt und durfte dann einen Computertest machen. Den habe ich dann insgesamt auch gut bestanden. Wo das ein Psychotest war weiß ich nicht genau aber ich habe wohl bestanden. Um 11:36 durfte ich dann gehen. Ich war noch schnell auf der Toilette und dieses mal viel mir das Schild auf. „Wenn sie zur Musterung hier sind, müssen sie erst zu ärztlichen Untersuchung!“ Hoppla. Insgesamt war ich 4 Stunden da, hab 3 Stunden gewartet und nichts davon gehabt. Musterung ist eine tolle Sache. Männlicher komm ich mir irgendwie auch nicht vor.

Was war diese Woche denn noch so? Achja, Sport! UEFA Cup Halbfinale. Werder Bremen gegen den Hamburger SV. HSV hat gewonnen. Tolle Sache. Vor dem Spiel bin ich allerdings der Neugier erlegen. Seit Wochen frage ich mich, was denn bitte „twitter“ sein soll. Ich habe nachgeschaut und es endlich begriffen. Hier der Link zu meinem Twitter Profil. Noch eine Web 2.0 Applikation die ich nicht auf dem laufenden halten kann...

Faszination Sport

Moin moin liebe Freunde des verlängerten Wochenendes!

Wir haben heute den 1. Mai, gesetzlicher Feiertag in Deutschland, somit verlängertes Wochenende. Geile Sache. Das wird aber nicht zum Thema meiner heutigen Kolumne. Ich möchte einfach mal meine Freude über diese Monate zum Ausdruck bringen. Sportlich gesehen sind der April, der Mai und der Juni für Sportfans für mich das Größte, was im Jahr auf das Sportlerherz wartet.

Da ich mich ganz gerne auch als "Sportverrückten" bezeichne, der auf alles steht, wo ein Ball geschossen, geworfen oder geschlagen wird, ist dies eine besonders harte Zeit für mich. Ich bin momentan dauerhaft auf irgendwelchen Seiten wie www.nba.com, www.hsv.de, www.sport1.de und was es nicht noch alles gibt.

Fangen wir an. Die Bundesliga geht in die spannende Phase. 29. Spieltage sind absolviert, 5 bleiben also noch, macht 15 mögliche Punkte aus den letzten Spielen. Wolfsburg auf Platz 1 mit 57 Punkten, Berlin auf Platz 2 mit 55 Punkten und dann tummeln sich die Bayern, Stuttgart und der HSV auf den Plätzen 3, 4 und 5, alle mit 54 Punkten. Spannung pur also im Meisterschaftsrennen. Von diesen 5 kann es noch jeder schaffen, durchdrehen und Party machen würde ich natürlich, wenn's der HSV wäre.

Wo wir gerade beim HSV sind. Gestern ein sehr wichtiger Sieg im UEFA-Cup im Hinspiel in Bremen. Ein 1:0-Sieg bringt "unsere" Truppe in eine klasse Ausgangslage für das Rückspiel nächste Woche Donnerstag in Hamburg. Da werden die Bremer dann ersmal plattgemacht und es geht nach Istanbul!

Jawohl.

Aber nicht nur die Bundesliga bietet Spannung pur. Guckt man mal rüber, auf das Heimatland des Fußballs, sieht man, dass selbst hier alles andere als Langeweile auf dem Programm steht.
Manchester United liegt mit 33 Spielen und 77 Punkten auf Platz 1, gefolgt von Liverpool mit 74 Punkten aus 34 Spielen, dahinter Chelsea mit 71 Punkten aus 34 Spielen. Liverpool und Chelsea haben also noch 4 Spiele, macht 12 mögliche Punkte, ManU 5 Spiele, 15 mögliche Punkte. Auch hier kann es noch jeder schaffen, tippen tu ich allerdings auf ManU.

Wirft man jetzt einen Blick nach Spanien, auf "meinen" Verein Real Madrid wird hier auch einiges für das Fußballerherz geboten. Barcelona liegt mit 82 Punkten aus 33 Spielen auf dem ersten, Real mit 78 Punkten aus 33 Spielen auf dem zweiten Platz. Beide können also auch noch 15 Punkte holen. Gefolgt von Sevilla mit 57 Punkten, die sind da also schonmal raus. Das interessante ist, dass Samstag Abend um 20 Uhr "El Clásico" in Madrid ausgetragen wird. Real empfängt Barca. Das Aufeinandertreffen zweier Startruppen. Wer hier gewinnt, kann dieses Jahr von sich behaupten, gute Karten für das Meisterschaftsrennen zu haben.

Wechseln wir jetzt mal die Sportart.
Zu den Riesen mit dem Ball, der durch einen Ring geworfen werden soll. Kurz - zum Basketball. In den USA läuft grad die geilste Phase des Jahres für Basketball-Fans. Die erste Playoffrunde ist fast vorbei. Im Westen ist fast alles nach Plan verlaufen. Die erstplazierten Lakers schmeißen den 8., die Utah Jazz mit 4-1 Siegen raus. Die Nuggets von Platz 2 schmeißen die Hornets ebenfalls mit 4-1 raus. Dann zwei Überraschungen. Houston gewinnt gegen den drittplazierten aus Portland mit 4-2 und mein Lieblingsteam, die Mavs, machen im "Battle Of Texas" mit einem 4-1 gegen die San Antonio Spurs alles klar und gehen weiter in die zweite Runde, wo im Westen also die Lakers nun Houston empfangen und die Nuggets auf Nowitzki und seine Truppe warten.
Im Westen also relativ deutliche Ergebnisse. Im Osten ist es da schon spannender. Gut, "King" James wirft mit seinen Cavaliers die Detroit Pistons "mal eben" 4-0 raus. Orlando gewinnt die Serie gegen Philadelphia mit 4-2. Spannend wird es bei den Begegnungen Atlanta - Miami und Boston gegen Chicago. Während der Ex-Meister von 2006, Miami, gegen Atlanta 3-2 zurückliegt und ich persönlich glaube, dass sie sich heute von den Playoffs verabschieden werden, kommt es beim aktuellen Meister - Boston - zu einem alles entscheidenden siebten Spiel gegen Chicago. Der Meister gerät also in's Stolpern und ich tippe, dass sie rausfliegen.

Jetzt versteht ihr hoffentlich, warum es so viele Sportfans gibt. Egal, auf welche Sportart man steht, Spannung ist meistens überall geboten. Wie ein Fieber packt einen diese Sportart, sie fasziniert und lässt nicht mehr los.

Zum Schluss noch ein paar Statements meinerseits:

NUR DER HSV!
HALA MADRID!
GO MAVS!