Nachdem mein Partner in seinem letzten Beitrag über die Schwierigkeiten beim Einparken philosophiert hat schreibe ich nun meinen Teil über die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Parkplatz.
Man fährt los...
..um zu einem bestimmten Ort zu gelangen. Sei es die Arbeit, der Freund, bei dem man Videospiele zockt bis der Arzt kommt, eine Party, auf der man ja nun nichts mehr trinken darf, oder sonst irgendwas. Man freut sich, dass man fahren darf. Auch ich gehöre jetzt endlich zu den glücklichen, die durch den Besitz eines bestimmten Scheines die Erlaubnis haben, ein PKW zu führen.
Fröhlich und gut gelaunt kommt man auch an dem Ort an..
..das Problem
..jetzt muss man nur noch einen Parkplatz finden. Das ist gar nicht so einfach. Zu bestimmten Zeiten wird es mit einem Parkplatz auf einem Parkstreifen völlig scheiße, alles voll. Dann findet man vielleicht doch mal einen, der ist aber eindeutig zu klein. Man fährt also weiter. Biegt in eine Straße. Eingeschränktes Halteverbot - schade aber auch. Man fährt wieder raus.
"Ja, da ist einer, da stell ich mich hin."
Man parkt ein, steigt aus und geht. Man dreht sich um - "Steh ich gut?" und bemerkt es. Dieses blaue Schild mit dem weißen Menschen drauf der auf einem unmotorisierten Stuhl mit Rädern sitzt.
"Scheiße, da darf ich nicht parken."
Also wieder raus. Bis man aus dem Parkplatz raus ist, sind auch mal wieder 10 Minuten vergangen. Die anderen Autofahrer sind ja sooooo sozial. Aber rauslassen tut einen keiner.
Nachdem man nun doch irgendwann rausgekommen ist und sich über die anderen aufgeregt hat sucht man weiter. Man fragt sich, ob vielleicht nicht da, wo man am Anfang war, ein Parkplatz freigeworden ist und fährt da hin. Schade, nix. Aber eine schöne Idee war's trotzdem.
So irrt man bestimmt eine Viertelstunde umher - die 10 Minuten beim ausparken vom Behinderten Parkplatz ausgenommen. Bis dann schließlich der Entschluss kommt, einfach in's Parkhaus zu fahren.
Man kommt auf die Einfahrt beim Parkhaus, stellt sich neben den Schalter und löst eine Karte - dann fällt einem der Preis auf. Hat man das richtige Parkhaus erwischt könnte man den Stundenpreis auch gut und gerne als Anzahlung für ein neues Auto nehmen. Aber das ist dann auch egal.
Wie diese Preise gerechtfertigt sind versteh ich allerdings auch nicht. Denn wirklich viel Platz im Sinne von Raum, der für's Bewegen zur Verfügung steht, ist nicht vorhanden. Und Parkplätze gibt es auch erst im 4. oder 5. Stock. Direkt neben einem Porsche, Range Rover, Mercedes CLS oder BMW M6. Für Adrenalin beim Einparken ist also auch gleich gesorgt, eine Delle in einem dieser Wagen bringt den Otto-Normal-Verbraucher nämlich schonmal gut und gerne um 50% seines monatlichen Gehalts.
Also, überlegt euch lieber gut wo ihr parken wollt, am besten bevor ihr losfahrt. Denn bis man einen Platz gefunden hat und dann auch geparkt hat, ist man schon zu spät bei dem Termin, wo man sein muss.
Freitag, 28. November 2008
Die Parkplatzsuche
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Mittwoch, 19. November 2008
Sei ein Mann!
Es ist ein Vorurteil. Von den Männern bestätigt, von den Frauen zurückgewiesen. Es spaltete Städte und Nationen und ist nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen wahrscheinlich für die Kontinentalverschiebung verantwortlich: Frauen können nicht einparken. Wir sind zwar beide Verfechter der Mannzipation und sind auch der Meinung, dass einparken eher ein starkes Gen bei dem Mann ist, doch möchte ich heute mit diesem Gerücht abrechnen.
Wir alle kennen Videos aus dem Internet, Geschichten der Eltern oder den Bekannten wie dämlich Frauen sich beim einparken anstellen. Geschichten wie Pfosten umgenietet, Blumenkübel übersehen oder Hunde überfahren wurden. Videos wie sie hier, hier und hier überall zu finden sind. Vor einem halben Jahr hatte ich bereits überlegt etwas zu diesem Thema zu schreiben, hatte es sogar einer Freundin mehr oder weniger versprochen. Diese Freundin hat morgen Geburtstag. Nun habe ich mich endlich dazu durch gerungen. An dieser Stelle: „Hallo Vivi, Alles Gute!“
Es ist jetzt knapp 5 Monate her, da habe ich meinen Führerschein gemacht. Mein geschätzter Freund und ebenfalls Autor dieser Illustren Schreibgemeinschaft hatte vor weniger Wochen das Glück – oder auch nicht. Führerscheinprüfung. Durchgefallen. Wieso? Beim einparken hat er geschlafen. Zum Glück ist nichts passiert, die Prüfung muss er jedoch noch einmal machen. Jetzt könnte man(n) ihm natürlich unterstellen, er sei eine Frau, würde aber niemand tun. Natürlich ist er ein Mann, jedoch muss der Mann von heute einsehen, dass er auch eine schwache Seite hat. Männer verweichlichen heutzutage förmlich. Zu Zeiten, in denen Bundestrainer Designer Sonnenbrillen zu Designerhemden tragen, die Herrenabteilung bei H&M merkwürdige Pullover mit Auschnitt verkauft und Männer lieber Wein als Dosenbier trinken, ist dies doch wohl erlaubt.
"Nein", dachte ich mir, "dass ist nicht erlaubt". Und doch sind Männer nur Menschen - und Menschen machen Fehler. Es gibt sozusagen immer ein schwaches Glied in der Kette von stahlharten Männern. Wie schwach Metall ist, merkte ich dann kurze Zeit später, als ich beim ausparken und offener Tür eben diese an einem Zaunpfahl zerdrückte.
Die Delle in der Tür ist meiner Meinung nach nicht meine Schuld, nicht weil ein Freund von mir die Tür offen gelassen hat, sondern weil es mir völlig irrsinnig erscheint ,seinen hässlichen Vorgarten mit einem gemauerten Pfahl abzugrenzen. Was für ein Zeichen sendet man so an seine Mitmenschen? Wo ist die Offenherzigkeit oder zumindest der gute alte deutsche Maschendrahtzaun, den ich einfach hätte umnieten können, geblieben? Ich schweife ab...
Wir stellen also fest, dass Zwei Anhänger der Mannzipation, welche schon seit den Anfangstagen dieser Bewegung dabei sind, innerhalb weniger Tage schwäche gezeigt haben. Eine Schande für jeden Mann auf dieser Welt. Ich habe mich allerdings dazu entschlossen ein Mann zu sein, Mut zu beweisen und den Fehler einzusehen. Zu bestreiten, dass ich die Tür kaputt gemacht habe, wäre auch etwas unsinnig. Die Delle ist fast schon als Loch zu bezeichnen und eine neue Tür ohne Lack kostet neu knapp 700€. Dazu muss ich sagen, war dies mein erster „Unfall“. Bei dem ersten Zwischenfall 700€ Schaden anzurichten, dafür erntet der junge Fahrer an jedem Stammtisch unter Männern ein dickes „RESPEKT!“ und würde eine Runde bezahlt bekommen. Frauen würden dafür ausgelacht. Das ist doch wirklich nicht gerecht. Das kann wirklich jedem mal passieren. Jeder Mann hat beim einparken schon einmal etwas angerempelt. Wie gesagt, wir sind alle nur Menschen.
Männer und Frauen parken einfach nur anders ein. Männer fahren los, gucken einmal kurz und los geht’s. Bei Frauen ist das etwas anders. Die wirken nervöser, gucken häufiger und sind wesentlich vorsichtiger. Dieser kleine Unterschied lässt Frauen am Ende blöd dar stehen. Gut, wer öfter guckt, hat auch öfter die Chance ein Hindernis zu sehen, dennoch ist dies kein Grund ,die Frauen deswegen so zu verhöhnen. Wir sollten Männer sein, und diese Fehler den Frauen eingestehen... Bitte, sonst stehen wir beide dumm dar!
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Mittwoch, 12. November 2008
Abi - und was dann?
Guten Tach liebe Freunde!
Ich warne schonmal vor - heute komme ich zu einem etwas ernsteren Thema. Einfach mal weg von völlig sinnloser Situationskomik und lachkrampfverursachenden Sprüchen von mir und meinem Freund, mit dem ich diesen Blog hier entwarf.
Hin zu einem Thema, das wirklich wichtig für den Großteil meines Freundeskreises ist.
Erstmal..
..einen vernünftigen Schulabschluss erreichen. Fach-Abi ist das minimalste Ziel, wenn ich mich unter meinen Leuten so umhör. Das endgültige Abi nach 13 bzw. mittlerweile 12 Jahren Schule natürliche das ideale Ziel. Mit einem vernünftigen Durchschnitt.
Ich selber zum Beispiel habe mir als Ziel gesetzt, einen Notendurchschnitt von mindestens 2,3 im Abitur zu erreichen.
Das geht an die, die jetzt lachen: Wir sehen uns 2025, wenn ich in der S-Klasse an euch vorbeirolle.
HA!
Warum gerade 2,3? Keine Ahnung. Ich weiß, dass es eine krumme Zahl ist. Klingt irgendwie so verkrüppelt. Jetzt, wo ich mir die Zahl angucke, seh ich, dass, wenn man das Komma weglässt, man eine 23 erhält, was wiederum die Zahl von Michael Jordan war, das kann ja nur Glück bringen.
Mist, eigentlich wollte Jordan früher die 45 haben, konnte sie aber nicht kriegen, weil sein Bruder auf der Highschool bereits diese Nummer trug. Er teilte die 45 dann einfach durch 2, erhielt 22,5 und rundete auf 23 auf. Zum Glück, ein Abi-Schnitt von 4,5 wäre auch nicht so ideal.
Zurück zum Thema. Jeder von uns hat mittlerweile den Ernst der Lage begriffen. Man ist in der 12. angekommen und hat begonnen Punkte für das Abi zu sammeln. Und so hat jeder sein eigenes Ziel.
Man weiß was man will..
Das "Was?" wäre also schonmal geklärt. Als nächster Punkt fällt mir das "Wie?" ein. Aber muss man dazu was sagen? Ich meine, dass man sein Abi nicht durch rumsitzen, nichts-tun, chillen und Party machen erreicht, sollte jedem klar sein. Wer sich jetzt denkt, dass ich unrecht habe, braucht meiner Meinung nach dringend professionelle Hilfe.
Nein, wenn ihr in meinem Alter seid ist es bereits zu spät. Ich seh euch in ein paar Jahren dann mit eurer XXL-Familie auf RTL , in der die 11-jährige Chantal sowie ihre 13-jährigen Zwillingsbrüder Kevin und Frank und ihre 16-jährigen Drillingsschwestern Jacqueline, Michelle und Gabi, die ihre 3 Jahre alte Tochter Julia auf dem Schoß hat, dessen Vater sie leider verlassen hat, und euch - in Form ihrer Eltern - zusammen rauchend auf dem Sofa sitzen und alle schockiert Peter Zwegat angucken, der mit einem roten Edding eine 5-stellige Summe mit einem dicken, fetten Minus vor der ersten Ziffer auf eine riesige Tafel schreibt, auf der noch mehr Zahlen mit einem Minus am Anfang stehen.
Nebenbei gesagt ist das genau das, was keiner von uns will. Deshalb machen wir Abi. Und eigentlich will auch jeder von uns Kohle machen. Geld scheffeln. Knete kriegen. Cash in Schubkarren in's Schlafzimmer fahren und als Matratze benutzen. Was auch immer ihr für einen Ausdruck dafür habt - jeder von uns will in gewisser Form wohlhabend werden.
Da ist also das nächste "Was?" auch schon geklärt. Das "Wie?" lässt nich lange auf sich warten. Im Beruf immer schön fleißig arbeiten, irgendwann zahlt es sich dann aus. Bleibt nur das "Womit?".
Und da kommt der Fehler in meinem System. Mein Abi ist geplant. Meine Zukunft auch, reich werden. So reich, dass ich mir ein Haus baue vor dem eine gläserne Garage steht, in der sich 6 Autos befinden, die schon von außen vor PS nur so schreien, damit jeder sehen kann:
"Ah, hier wohnt jemand, der es geschafft hat."
Aber womit? Welchen Beruf möchte ich ausüben? In welche Richtung will ich gehen? Wie sieht es mit meinem Gehalt aus? Will ich überhaupt eine Familie? Die kostet mich ja letztendlich auch nur Geld. Am besten dann noch eine Frau, die, wie viele von diesen Wesen, nach Emanzipation schreit aber bloß nicht arbeiten will. Das Geld kann der Mann nach Hause bringen. Die Emanzipation kommt dann beim Geldausgeben zum Vorschein.
Was ich damit sagen will ist, dass ihr euch wirklich gut überlegen solltet, was ihr aus eurer Zukunft macht. Überlegt euch gut, was ihr für eine Ausbildung machen wollt, welchen Studiengang ihr durchlaufen wollt und überlegt euch verdammt noch mal gut welcher Frau ihr einen Heiratsantrag macht!
Denn die Ehe mit einer falschen Frau ist wie eine Ausbildung oder ein zu lange andauerndes Studium im falschen Bereich - ihr werdet alt und irgendwann findet ihr nichts Besseres mehr und müsst euch mit dem zufriedengeben, was ihr habt.
Nämlich nichts, da eure Frau ja nicht arbeitet, allerdings Geld ausgeben will, da ihr aber keins anbringt, verlässt sie euch.
Also, immer schön vorausschauend denken!
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Samstag, 8. November 2008
James Bond und Co.
2 Jahre ist es her, da kam „James Bond: Casino Royal“ ins die Deutschen Kinos. Der neue Hauptdarsteller Daniel Craig wurde hinterfragt und später gelobt. Der Neue James Bond, ein Quantum Trost, kam diese Woche ins Kino. Ich, also ab in die Vorpremiere. Zusammen mit meinen besten Freunden ins Kino. Old School, Baby!
Wir also ab ins Kino. Der clevere Mann sorgt vor uns geht rechtzeitig zu einer Premiere, denn er weiß, es wird voll. Natürlich war alles Leer. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!
Nachdem wir uns ein nur leicht überteuertes Classic Menu besorgt hatten saßen wir also im Saal 6. Beste Plätze. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts. Wir saßen also im Kino. Bei bester Laune. Die Vorstellung sollte um 20 Uhr losgehen. Natürlich weiß jeder, dass mit der Uhrzeit auf der Karte, nicht die Uhrzeit gemeint ist, bei der ein Film beginnt. Normalerweise sind immer 20 Minuten auf die Uhrzeit drauf zu rechnen, um die Uhrzeit zu erhalten, bei der der Film wirklich losgeht. Vorpremiere. Bedeutet wohl irgendwie... anders. Um 20:40 ging der Film nun los.
Und gleich viel mir etwas auf. Merkwürdigerweise hatte diese nichts mit dem Film zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass mein Getränk bereits fast ausgetrunken war. Mein Popcorn war aber nicht einmal auch nur annähern zur Hälfte leer und das obwohl sich bereits von den umgebenen Plätzen reichlich davon bedient wurde. Mein erster Gedanke: „Die Schmidt Verschwörung!“ Es ist alles ein Plan der Kinobetreiber. Sie geben uns zu viel Popcorn und zu wenig trinken. So müssen wir uns irgendwann mehr überteuertes Trinken kaufen um das Popcorn essen zu können. Ein gemeiner Plan.
Der Film hatte schon angefangen. Und wie. Allgemein zum Film ist zu sagen: Der Film ist neu. In jeder Hinsicht. Wer immer den Film sehen will, brauch keine Angst haben, es besteht keine Spoiler Gefahr. Der Film knüpft mit seiner Handlung fast direkt an die Handlung aus „Casino Royal“ an und gleich zu Anfang wird klar, der Film ist härter, schneller, fesselnder. Der Film erinnert ein bisschen an die Jason Bourne Filme. Dennoch hat dieser James Bond etwas an „Identität“ verloren. Der Satz: „Mein Name ist Bond. James Bond!“ ist legendär. Doch scheint dieser als wäre er "Lost in Translation", denn er war nicht zu hören. Genau wie James Bond keinen keinen Vodka Martini mehr trinkt. Alles muss ich sagen habe ich vermisst. Auch Q gibt es nicht mehr. Der Bond-Charme lässt sich nur kurz im Film blicken.
Dennoch kann man sagen ist der Film durchaus gelungen. Der Film ist ein äußerst Guter Action Film und hätte als Stand-Alone sicher einen größeren Erfolg. Gerade ältere Semster haben sicherlich Probleme mit dem „Neuen Bond“. Schnelle Action Szenen und vor alles die fehlenden alten Eigenschaften eines Bond Filmes machen es dem 22. Bond Film nicht gerade einfach. Ein Bond Film ist dieser Bond auch immer noch, doch würde dem Film eine kleine Retrokur doch ganz gut tun. Enttäuschen tut der Film nicht, da waren wir Vier uns doch alle einig. Ein Bond Film ist unserer Meinung immer ein Muss!
Meine Empfehlung: Ansehen, selber Meinung bilden!
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