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Donnerstag, 21. August 2008

Arbeit, die begeistert

Nachdem mein Freund sich in seinem letzten Blog über Technik, die begeistert, ausgelassen hat, erzähle ich euch heute etwas über Arbeit, die begeistert.

Bei wem kommen die Eltern nicht nach Hause und sind vollkommen übermüdet und erschöpft von ihrem Beruf? Wie oft muss man sich sagen lassen, wie gut man es hat, dass man noch zur Schule geht? Dass man die Zeit doch genießen soll.

Ich habe mich zum Beispiel dazu entschieden, einen Ferienjob zu machen. Bei Meyle. Wer das nicht kennt - die produzieren Autoteile. Ich als Aushilfe verpacke diese dann. Für mich heißt das in meinen Ferien - 6 Uhr aufstehen, 6:45 abgeholt werden und 7:00 Arbeitsbeginn. Bis 16 Uhr.

Der eine oder andere denkt sich vielleicht, dass das sehr hart sein muss. Sicher, irgendwie schon anstrengend. Aber nach jeder vollendeten Arbeitststunde läutet in meinem Schädel eine kleine Glocke, die mir mein erneutes Erreichen eines weiteren Stundenlohnes verkündet. Sollte also innerhalb der letzten Stunde Müdigkeit oder gar Lustlosigkeit aufgekommen sein, bin ich nun auf's Neue motiviert.

So halt man die 9 Stunden auch problemlos durch. Vor allem wenn man zwischendurch noch den einen oder anderen Spaß mit einbringt. Ein Freund von mir arbeitet gleichzeitig mit mir in dem Lager dieser Firma. Ab und zu beschießen wir uns dann mal gegenseitig mit dem Tacker, natürlich nur so, dass es ungefährlich bleibt. Klingt kindisch - ist es auch. Aber es macht Spaß.

Und es lockert das Ganze ein wenig auf. Wenn man sich dann noch über andere Leute, die auch als Aushilfe arbeiten, lustig macht, ist alles vorbei. Wir bevorzugen zum Beispiel einen anderen Schüler, der mehrere Tage mit dem selben Pullover rumgelaufen ist. Dazu seine Baggy-Jeans, eine Wintermütze auf dem Kopf, darüber die Kapuze vom Pullover - und schon haben wir den nächsten Eminem. Jedes mal wenn wir jetzt an ihm vorbeigehen muss er sich Sachen anhören wie "Ey yo, what up? Wie läuft's auf der 8 Mile?"

Auch hart hat es ein Mädchen getroffen, dass beim Gehen eine so komische Körperhaltung annimmt, dass man tatsächlich den Eindruck bekommt, sie sei ziemlich eng mit einer Ente verwandt. Jedes mal wenn sie jetzt also an uns vorbeiläuft imitiert mein Freund den Laut der Enten. Begriffen hat sie es allerdings noch nicht.


Was lernen wir daraus?

Mit der richtigen Motivation und dem richtigen Mix aus Lockerheit und Arbeit macht auch ein harter Job Spaß. Und immer schön die Euro-Zeichen im Hinterkopf behalten.

4 Comments:

SlickRick hat gesagt…

So ähnlich war mein Sozialpraktikum! Es geht doch nichts über die richtige Motivation. xD

Anonym hat gesagt…

da hattest du motivation? :D
ich mein so ohne geld oder so xD

dany

Anonym hat gesagt…

hatte übrigens keinen bock mich anzumelden - da hat sich bis jetz auch noch nix dran geändert xD

dany

SlickRick hat gesagt…

Nein, meine Motivation bestand darin mich über andere lustig zu machen. Und im BFW gibts davon viele!^^