Ja, wir haben lange nicht mehr von uns hören lassen. Ja, ich hätte schreiben müssen und hab es nicht getan. Na und? Ich hatte halt meine Gründe. Ich war... also ich hatte.. jetzt wo die Schule so gut wie vorbei.... Ok, ich hatte nichts zu tun und habs einfach verdrängt. Es wird aber auch langsam wirklich schwer Themen zu finden. Und wie ich also voller Selbsthass über die nicht geschrieben Kolumne, die 500 Fernsehsender durchschalte die ich so empfange, da bleibe ich bei etwas hängen, welches zu Anfang nichteinmal zu identifizieren war.
Es war eigentlich hauptsächlich eine graue Wand. In der Mitte ein kleiner heller Fleck. Das alles bewegte sich dann nicht wirklich grazil durch etwas blaues. Meiner gymnasialen Ausbildung sei dank, erkannte ich recht schnell, dass es sich bei dem bläulichen Hintergrund um Wasser handelte. Genau genommen Meer. Der helle Fleck war in Wirklichkeit kein Fleck, sondern ein komischer kleiner Fisch. Die graue Wand war allerdings immernoch da. Erst als der Fleck kleiner wurde, das Bild einen größeren Ausschnitt einfing, wurde mir klar das es sich bei der Wand um eine Seekuh handelte. Eine Seekuh ist wirklich ein komisches Tier. Es sieht aus wir ein riesiger aufgequollener Mops, der mit stummelbeinchen durch die Ozeane treibt und alles grünzeug frisst, was ihm in die Quere kommt. Da stellt sich mir natürlich sofot die Frage, da ich ja den Bio-Lk meiner Schule besuche, was denn die Ökolgische Aufgabe dieses Tieres ist. Eine Antwort wäre vielleicht, dass dieses Tier den Staubsauger der Meere darstellt. Eine weitere Antwort habe ich nicht. Denn dieses Tier ist nur fett und und tut rein gar nichts. Nur fressen. Den ganzen Tag. Schönes Leben.
Und da machte ich mir Gedanken. Was gibt es denn für tolle, dicke Tiere? Der Innbegriff des dicken Tieres ist wohl der Elefant. Selbst damals wurde Benjamin Blümchen schon von Otto wegen seiner „dickness“( höhöhö..) verarscht. Die Dickhäuter. Macht auch nicht viel außer fressn und durch die Gegend laufen. Ab und zu mal den dicken Arsch für die Touris im Safari-Jeep in die Kamera halten und gut ist. Obwohl man ja ehrlich sein muss: Elefanten sind trotz ihrer riesigen Ausmaße ziemlich niedlich. Die rieseiger Ohren machen sie irgendwie simpathisch. Wer solche Ohren hat wird bestimmt von den anderen Tieren ganz gemein gedisst und immer als „Dumbo“ bezeichnet. Dann dazu noch eine Nase, dass selbst Mike Krüger neidisch wird. So einen Rüssel möchte ich auch haben...
Und wie ich also weiter über diese beiden doch relativ dicken Geschöpfe nachdachte, erinnerte ich mich an das dicke Tier, welches ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen hatte. Das Hängebauchschwein. Das muss so ca. 1994 gewesen sein, als meine Eltern und ich in einen Tierpark gefahren sind. Dort liefen auf den Wegen überall Hängebauchschweine rum. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor diesen Viechern wirklich Angst hatte, denn immerhin war ich gerade 4 und eine Riese war ich noch nie. Ich also immer schön bei Mama und Papa geblieben, damit mir diese gemeinenen, wahrscheinlich genauso schweren obwohl 40 cm kleiner, Tiere mir nicht wehtun konnten. Letztendlich hatte ich dann den Mut zusammengenommen und mich ins getümmel geworfen. Das letzte woran ich mich erinnere, ist ein heftiger Stoß in meine Kniebeuge und eine dicke, steckdosenartige und dreckig feuchte Nase die durch mein Gesicht fuhr. Nur ein Trauma meines Lebens...
Freitag, 3. Juli 2009
Schwer durch's Leben
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1 Comments:
"Seekühe brauchen etwa 90 Kilogramm pflanzliche Nahrung an einem Tag, sie sind im Schnitt täglich sechs bis acht Stunden mit Fressen beschäftigt."
kennt man das nicht von irgendjemandem? :D
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