Ein narzzistischer Milliadär trifft auf Superheldenanzug. Und das bereits zum zweiten mal. „Robert Downing Jr.“ schlüpft erneut in die Rolle des Iron Man. Der neue Teil ist seit dem 6. Mai im Kino und hat vor allem in den USA einen furiosen Start hingelegt. Doch was kann man vom zweiten Teil der Comicverfilmung erwarten? Leider nicht das selbe wie vom ersten Teil. Um es gleich zu sagen, der Film ist sehenswert und macht auch Spaß, aber nach dem wirklich sehr guten „Iron Man“ ist der zweite Teil ein wenig schwächer geworden. Die Leichtigkeit mit der Protagonist „Tony Stark“ noch agierte ist etwas verloren gegangen, was auch daran liegt, dass ihn in diesem Teil seine Superheldenvergangenheit einholt. Sein Körper macht die Strapazen nicht mehr mit und genau zu diesem Zeitpunkt kommt eine neue Bedrohung auf. Der Sohn eines ehemaligen Freundes von Howard Stark, dem Gründer von „Stark Industries“ und dem Vermögen von dem Tony nun profitiert, ist wirklich pissed und möchte nun abrechnen. Dabei wird dieser noch von „Stark Industries“ größtem Konkurrenten gesponsort. Nebenbei möchte die US-Regierung die Mittel über Iron Man verfügen, um so der möglichen Gefahr „Tony Stark“ vorzubeugen. So hat Tony also mit der Zeit, seinem neuen Gegner „Ivan Vanko“ ( Mickey Rourke) und auch irgendwie mit sich selbst zu kämpfen. Dabei bekommt er allerdings Hilfe von seiner „Assistentin Pepper Potts“, dem S.H.I.E.L.D , vertreten durch Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Natalie Rushmore ( Scarlett Johansson), und seinem engen Freund „Lt. Col. James Rhodes“ (Don Cheadle), der dabei jedoch in einen Interessenkonflikt gerät.
Die Schauspieler agieren dabei durch die Bank weg sehr gut. Jedoch können sie nicht die trotzdem schwache Story nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Insgesamt kommt die Motivation des wunderbar abgefuckten Michey Rourke in der Rolle des „Ivan Vanko“ nicht hundertprozentig gut rüber. Dort hätten die Autoren noch etwas arbeiten müssen. Don Cheadle der in diesem Teil die Rolle des „Rhodey“ von „Terrence Howard“ übernimmt, macht seinem Ruf als geniale Nebenfigur wieder einmal alle Ehre. Warum dieser Mann meist nur Nebenrollen übernimmt ist mir völlig unbegreiflich, da er ein genialer Schauspieler ist und auch hier wieder zu wenig Screentime bekommt. Schade. Der Cameo-Auftritt von Samuel L. Jackson vom Ende des letzten Teils hat sich nun in eine bedeutendere Rolle gewandelt. Er tritt mit seiner Organisation S.H.I.E.L.D nun in der Vordergrund und bringt jedem Manne etwas schönes mit: Scarlett Johannson. Die werde ich übrigens Heiraten. Spielt ihre Rolle gut und ist natürlich viel zu wenig zu sehen. Da hilft es auch nicht, dass sie in einem hautengen Anzug Männer verprügelt. Die Männer der Welt fordern mehr Scarlett!
Alles in Allem ist der Film wirklich sehenswert. Schwächer als der erste Teil kommt der neue Iron Man ein wenig menschlicher daher, die schönen Komedie einlagen sind jedoch ein bisschen weniger geworden. Dies fällt auf und ist ein wenig schade. Die Story hat schwächen gegenüber dem ersten Teil und der Film wirkt etwas komprimiert. Als Männerfilm konzipiert, ist Tony Stark natürlich das, was Mann gerne wäre und die dazugehörenden Frauen, Autos und Explosionensind auch dabei. Überdurchschnittlicher Kino.
7/10
Freitag, 14. Mai 2010
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