Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es steht, mal wieder, Weihnachten vor der Tür. Die Zeit der allgemeinen Völlerei und der Festlichkeit. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen euch in dieser und meiner nächsten Kolumne das Für und Wider von Weihnachten näher zu bringen. Natürlich Objektiv aus meiner Sicht und völlig unvoreingenommen.
Sobald der erste Schnee gefallen ist, wird klar, dass Weihnachten nicht mehr weit sein kann. Zu Zeiten der globalen Erwärmung ist diese Theorie zwar auf dünnem Eis gebaut ( Was für ein Wortspiel, oder?), in diesem Jahr stimmt sie allerdings. Heute hat es das erste mal so richtig geschneit. Kleine Kinder rennen durch die weiße Pracht, Mütter ziehen ihre Kinder auf dem Schlitten zum Kindergarten, die Autofahrer sind genauso schnell wie die Fußgänger unterwegs und es ist deutlich zu sehen wo ,wahrscheinlich, Hunde gepinkelt haben. Und wenn wir Männer mal ehrlich sind, Hand aufs Herz, es sieht doch schon irgendwie schön aus, wenn die Landschaft völlig unberührt am früher Morgen ganz weiß ist? Man steht morgens auf, schaut aus dem Fenster und alles ist weiß. Alles wirkt so rein, so abstrakt aber gleichzeitig vertraut. Dann kommt die Gewissheit, dass der Schnee sich bis zum Mittag in Matsch verwandelt hat und alles nur noch dreckig und feucht ist.
Ich persönlich, der im Winter geboren ist(Geburtstag am 12. Januar, wer Geschenke abgeben will, kann dies in die Comments schreiben, ich kümmere mich darum!), habe ein doch enge Bindung zum Winter. Gut, den Frühling mag ich lieber, trotzdem mag ich den Winter. Als Mann ist es immer schwierig die Festtage zu überstehen, schließlich macht die Bundesliga Winterpause, dennoch hat man etwas worauf man sich freuen kann. Gemütliches Beisammen sein, wunderbares, mit Liebe zubereitetes Essen und Geschenke. Wer keine Familie hat, der hat nichts von all dem, aber der hat dann auch ganz andere Sorgen.
Bei Weihnachten geht es um das Beisammen sein... und um das Essen. Jede Frau hasst Weihnachten, alleine aus dem Grunde, weil es zu viele Sachen zu essen gibt, die dick machen. Dies ist dann die Zeit, in der die Stunde des Mannes schlägt. Zuvor der Frau versprochen, er würde sich naturverbunden Ernähren, kann er sich nach der Ablieferung seines hoffentlich guten Geschenkes auf das Essen stürzen. 3 Tage lang gibt es Braten in zu vielen Variationen mit viel zu vielen Beilagen, die alle vor Kalorien nur so strotzen. Wenn der Mann allerdings kein gutes Geschenk abliefert dann , ja dann.... ist es auch egal. Warum? Weil Frauen Stil haben. Wenn Frauen ein Geschenk nicht gefällt, dann erzählen sie es ihrer besten Freundin und tauschen es heimlich um. Dem Mann ist das egal. Ihm geht es darum ein Jahr Ruhe zu haben.
Sind die Feiertage und der Stress dann vorbei geht das Geheul los. Wieder. Denn jedes Jahr fasst sich halb Deutschland einen Entschluss, den es traditionell ab dem 1. Januar des nächsten Jahres umzusetzen gilt. Im Allgemeinen ist dies nach den Feiertagen: Abnehmen.
Ihr müsst mal in den ersten 2 Wochen des neues Jahres einen Waldweg eures Vertrauens aufsuchen, euch 10 Minuten an dem Rand setzen und zählen wie viele Läufer an euch vorbei Laufen. Die Zahl wird über 15 liegen. Tut dies Anfang Februar nochmal und die Zahl liegt mit Glück über 3. Die Leute sind nicht wirklich ausdauernd was die Umsetzung ihrer Ziele angeht.
Bleibt zum Abschluss des ersten Teils zu sagen, dass jedes Weihnachten doch irgendwie wie das vorige war. Jedenfalls aus diesem Blickwinkel. Inwiefern sich Weihnachten sich für mich in den letzten Jahren geändert hat, erfahrt ihr in zwei Wochen. An dieser Stelle halte ich fest: Dieses Jahr esse ich an Weihnachten nicht so viel, sondern ernähre mich Gesund!
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Die Zeit der Völlerei
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1 Comments:
An dieser Stelle halte ich fest: Dieses Jahr esse ich an Weihnachten nicht so viel, sondern ernähre mich Gesund! ... klar ;)
steffi
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